„Schnell, schnell, schnell“: Der Kini und Adjutantin Angela Ascher huschen unerkannt durchs „Vier Jahreszeiten“.
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„Schnell, schnell, schnell“: Der Kini und Adjutantin Angela Ascher huschen unerkannt durchs „Vier Jahreszeiten“.

Fernsehtipp

Angela Aschers Geheimmission mit König Ludwig II.

  • Wolfgang Krzizok
    vonWolfgang Krzizok
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Dorfen – Eine Reise durch Bayern mit König Ludwig II. – diese Märchen ist für Angela Ascher wahr geworden. Die Schauspielerin aus Dorfen geht nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr jetzt wieder in zwei Folgen mit dem Kini auf einen „Roadtrip“ durch den Freistaat. „Die Rückkehr des Kini“ wird an den Montagen, 21. und 28. September, jeweils um 21 Uhr im Bayerischen Fernsehen ausgestrahlt.

König Ludwig ist gar nicht tot. Er hat im Starnberger See lediglich gebadet und wäre beinahe ertrunken. Aber sein vermeintlich tödlicher Ausflug ist für ihn eine enorme Inspiration. Seine Majestät will sich nach dieser Grenzerfahrung seinem Volk zuwenden und ein großes Fest auf die Beine stellen. Als treue Adjutantin zur Seite steht ihm dabei Angela Ascher.

In dem Zweiteiler werden die beiden begleitet beim Versuch, trotz leerer Kassen ein würdiges Fest zu organisieren. Es wird ein launiger und unterhaltsamer Ausflug zu bekannten, berühmten und wichtigen Persönlichkeiten Bayerns, die dem Kini bei der Umsetzung der Festivität hilfreich sein sollen.

„Er weiß nicht, dass er kein Geld hat, und ich hab auch keins, was ich aber nicht zugeben will, also versuche ich als seine Adjutantin, alles zusammenzubetteln“, erzählt die Dorfenerin. „Wir sind an vielen schönen Orten Bayerns unterwegs und treffen dabei viele tolle Leute. Es war einfach wunderbar.“

Regisseur Alexander Saran, für Ascher „einer der besten Doku-Regisseure, die es gibt“, habe die Reise zusammen mit einem kleinen Team inszeniert. „Und auch mit viel Herzblut.“ „Die Rückkehr des Kini“ ist gewissermaßen ein Zwischending. „Wir haben Doku-Elemente in die Geschichte eingebaut“, erzählt Ascher.

So trifft sie zum Beispiel Thomas Gottschalk – für das große Fest braucht man ja einen Moderator, und Partyveranstalterin Gräfin von Oeynhausen. Die Musiker sollen in Bayreuth gefunden werden, für die kostenlosen Klamotten soll der Chef des Münchner Modehauses Dietl sorgen. Fürs Catering will Ascher Sternekoch Ali Güngörmüs gewinnen – und so weiter.

„Wir sind an den schönsten Orten Bayerns unterwegs“, schwärmt die Schauspielerin. „Unter anderem auch an der Ruine Falkenstein, wo der Kini sein letztes Schloss bauen wollte, das imposanter als Neuschwanstein werden sollte.“ Sie selbst sei durch diese Reise „wieder ein Stück gescheiter geworden, es war lehrreich, informativ und unglaublich interessant“. Auch dem Kini gefällt die Reise sehr gut, erzählt Ascher. „Er findet mehr und mehr Gefallen an der heutigen Welt. Dabei versucht er immer mehr, auszubüxen und läuft Gefahr, dass sein Incognito auffliegt.“ Ob König Ludwig tatsächlich „auffliegt“, und ob es am Schluss tatsächlich das große Fest am Chiemsee gibt, das will Angela Ascher nicht verraten.

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