Rundgang bei strömendem Regen: Die neuesten Automodelle besichtigten (ab 5. v. l.) ESC-Präsident Emil Rudolf, 2. Bürgermeister Günter Drobilitsch, Bürgermeister und Schirmherr Heinz Grundner, Ausstellungsorganisator Josef Jung sowie Dorfens Sparkassenchef und ESC-Kassier Gerd Buchholz. Foto: Brennauer

Dorfener Autoschau

Ausblick auf umweltfreundliche Mobilität

Dorfen- Alles war bestens gerichtet zur 5. Dorfener Autoschau. Weit über 150 Fahrzeuge waren aufgeboten. Nur das Wetter spielte ganz und gar nicht mit.

Das Auto-Angebot rund um die Dr. Rudolf-Halle war umfangreich. Aktuelle Hybrid- und E-Autos, ein Messestand der NOW (Nationale Organisation für Wasserstoff- und Brennstofftechnologie), die im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur über Elektromobilität informierte, E-Bikes, Gartenfahrzeuge, Autoglaspräsentation und nicht zuletzt das Sparkassen-Infozelt mit dem Trucksimulator vervollständigten die Palette.

Zum Auftakt am Samstag musste wegen des Dauerregens der Eröffnungsakt in die Stadiongaststätte verlegt werden. ESC-Präsident Emil Rudolf konnte neben den Ausstellern eine Reihe von Vertretern des öffentlichen Lebens begrüßen, an der Spitze den Landrat-Stellvertreter Jakob Schwimmer sowie den Schirmherrn, Dorfens Bürgermeister Heinz Grundner. Rudolf verwies darauf, dass der ESC mit den Systemen seiner Anlagen oftmals Vorreiter für umweltbewusste Entscheidungen gewesen und erst kürzlich von der Bayerischen Umweltministern Ulrike Scharf ausgezeichnet worden sei. Scherzhaft fügte er hinzu, dass angesichts der regnerischen Witterung wahrscheinlich Altbürgermeister und ESC-Ausschussmitglied Josef Sterr im nächsten Jahr „Amphibienfahrzeuge“ aufbieten werde. Er danke den Ausstellern und vor allem dem engagierten Eishockeychef Josef Jung mit seinen Helfern.

Organisator und Stadtrat Jung dankte den Ausstellern für deren nachhaltige Bereitschaft, ihre Produkte in Dorfen zu präsentieren. Er sei kürzlich von einigen Medien befragt worden, was denn Auto und Eishockey im Rahmenprogramm gemeinsam hätten. Zum einen, so Jung, biete das Gelände rund um die Halle eine gute Standortvoraussetzung für eine Fahrzeugpräsentation, zum anderen erhoffe man sich sowohl beim Veranstalter als auch bei den Ausstellern eine Win-win-Situation. Jung dankte der Stadt Dorfen, federführend dem Umweltamt mit Anita Herbst, für die Unterstützung.

Schirmherr Grundner sagte Danke. Die Dorfener Autoschau zeige die Leistungsbereitschaft der örtlichen wie der regionalen Firmen sowie das gute Einvernehmen Dorfens mit den Nachbargemeinden, was auch die Anwesenheit von Bürgermeister Karl Dürner aus Schwindegg und Vizebürgermeister Christoph Puschmann aus Taufkirchen belege. Im Bezug auf umweltfreundliche Mobilität könne man davon ausgehen, dass der Individualverkehr künftig nicht kleiner würde, was unbedingt zukunftsträchtige Verkehrkonzepte fordere, „so dass uns einerseits der Verkehr nicht erdrückt, aber die Freude am Fahren erhält“.

In seinem Grußwort informierte Landratstellvertreter Schwimmer darüber, dass im Landkreis per 1. Januar 126 000 Zulassungen mit 86 000 Kraftfahrzeugen, davon erst 86 E-Mobile registriert seien. „Die Ressourcen an fossilen Kraftstoffen werden weniger, der Individualverkehr jedoch unverzichtbar.“, meinte er. Deshalb stimme ihn die jüngste Meldung zuversichtlich, dass in Österreich ein Brüderpaar völlig neue Batterien entwickelt habe, die bei E-Mobilen eine Reichweite von 400 Kilometer ermöglichen.

Die Vertreter von NOW, unter der Führung von Christin Tschinski, überreichten an Bürgermeister Grundner und Ausstellungsorganisator Josef Jung je ein Starterset „CO2 frei durch Deutschland“, mit Berichten und Ergebnissen zu Forschungsprojekten. br

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