1. Startseite
  2. Lokales
  3. Erding
  4. Dorfen

8. Messe in Dorfen: 40 Aussteller präsentieren 400 Automobile

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Die 8. Automobilausstellung in Dorfen verzeichnete einen Besucherrekord schon am Sonntagmorgen. Auch der Umzug auf den neuen Standort schien gelungen. Zudem gab es  ein paar Neuheiten zu bewundern.
Ein Erfolg: Die 8. Autoschau Dorfen war nicht nur ein Magnet für Auto-Fans. Aufgrund des Rahmenprogramms konnte sich bei herrlichem Spätsommerwetter die ganze Familie vergnügen. Bürgermeister Heinz Grundner (r.) nutze die Gelegenheit und machte gleich eine Probefahrt. © Georg Brennauer

Die 8. Automobilausstellung in Dorfen verzeichnete einen Besucherrekord schon am Sonntagmorgen. Auch der Umzug auf den neuen Standort schien gelungen. Zudem gab es  ein paar Neuheiten zu bewundern.

Dorfen – Begünstigt durch das Spätsommerwetter verzeichnete die achte Dorfener Autoschau (DAA) am Wochenende einen großen Besucherandrang. „Wir hatten am ersten Tag schon so viele Besucher wie letztes Jahr am gesamten Wochenende“, berichtete Organisationsleiter Josef Jung, der insgesamt mit weit über 10 000 Gästen rechnete. Somit hat die Ausstellung den Standortwechsel erfolgreich vollzogen.

Auf dem großzügigen östlichen Teil der ehemaligen Dachziegelwerke Meindl präsentierten sich über 40 Aussteller, überwiegend Autohändler mit gut 400 Automobilen und Motorrädern aller Größenordnungen. Erstmals wieder zu sehen waren eine Reihe von LKW sowie Bau- und Nutzfahrzeuge. Landtechnikfirmen zeigten Traktoren und Flurbearbeitungsgeräte. Mit breitem Angebot waren auch wieder Gartengerätefirmen am Platz.

Aufgewertet wurde die zweitägige Ausstellung mit einem vielseitigen Rahmenprogramm wie Biergärten des E3-Kellers und Tonwerks, die mit allerlei Schmankerl und Streetfoodverköstigung aufwarteten. Spaß und sportliche Herausforderungen fanden Kinder beim Kinderkarussell und Jugendliche beim Action Fun Park am Elektro-Motor-Bike Trialpark, bei den gekonnten Moto-Stunts der Gruppe Rideby aus Erding, beim Trampolin und Bungee Trampolin.

Interessiert zeigten sich auch viele Besucher an den Infoständen der Stadtwerke Dorfen, der Polizei Dorfen, der Freiwilligen Feuerwehr Dorfen und des BRK Dorfen, der Dekra und der Deutschen Post (DHL).

Sichtlich aufatmen konnte Organisationsleiter Jung nach dem termingerechten Abschluss der umfangreichen monatelangen Vorbereitungen Diese Größenordnung sei, so Jung bei der kurzen Eröffnungsfeier im Beisein zahlreicher Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Klerus und Aussteller, eigentlich nur von einer Messegesellschaft zu bewältigen. Er habe dies neben der Arbeit in seiner Versicherungsagentur mit Hilfe seiner Tochter Sabrina und dem Werbeberater Georg Stöger alleine bewältigt. Er dankte allen Beteiligten und dem Standortbesitzer Robert Decker.

Bürgermeister Heinz Grundner verwies auf den hohen Stellenwert der Mobilität im Flächenlandkreis Erding. Individualverkehr sei Bestandteil der Mobilität und ein Stück persönliche Freiheit. Es sei deshalb schon eine gute Idee, die Autoschau nochmals auszuweiten, zumal die DAA für die Kfz-Betriebe und das begleitende Gewerbe eine gute Form zur Präsentation ihrer Angebote sei.

Vize-Landrat Jakob Schwimmer betonte, dass die öffentliche Diskussion um Gebote und Verbote bei Diesel und Feinstaub allmählich an die Fundamente der Mobilität ginge. Man stelle den Individualverkehr mit dem Auto massiv in Frage. Dabei seien Alternativen wie U-und S-Bahnen, aber auch der Regionalverkehr an ihre Kapazitätsgrenzen gestoßen. Hier fehle die Infrastruktur. Man setze voll auf die E-Mobilität, wissend, dass diese nicht nachhaltig sei, während japanische Hersteller bereits Wasserstoff favorisierten.

Dr. Emil Rudolf vom ESC Dorfen als Veranstalter verwies auf die lange Tradition der DAA, die nach einigen Unterbrechungen seit 2012 von Jung wieder belebt wurde. Leitgedanke sei, den Werbepartnern des Clubs eine Plattform für ihre Fahrzeuge und Produkte anzubieten. Letztlich sei es sowohl für den Kooperationspartner, die Stadt Dorfen, eine öffentliche Empfehlung und für die Aussteller sowie den ESC eine Win-Win-Situation. Er sprach von einer glücklichen Fügung, dass man durch den Erwerb des Geländes durch Robert Decker die DAA entschieden habe erweitern können. Decker betonte hingegen, dass es für ihn nach dem Kauf der ehemaligen Meindl-Dachziegelwerke oberste Prämisse gewesen sei, die Immobilie mit Leben zu füllen. Mit dem Tonwerkteam sei dies voll gelungen, wie die jüngsten Events bestätigten. (Georg Brennauer)

Auch interessant

Kommentare