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Interpretierten Georg Philipp Telemanns „Konzert für vier Violinen“ (v. l.): Mirjam Brüllmann, Yuka Grüner-Yamamoto, Barbara Haberstock und Marjorie Danzer. 

Barockkonzert in Dorfen

Bach in seltener Besetzung

Im Namen der Kammermusikfreunde Dorfen bedankte sich Jan Clausen, Zweiter Vorsitzender, nicht nur beim Publikum, sondern auch bei den zahlreichen Sponsoren, die „eine riesige Hilfe für den Verein“ seien und ohne die das Konzert nicht möglich gewesen wäre.

Dorfen Hoch erfreut zeigten sich die Veranstalter und Musiker des weihnachtlichen Barockkonzerts über den unerwartet großen Andrang im Jakobmayersaal. Im Namen der Kammermusikfreunde Dorfen bedankte sich Jan Clausen, Zweiter Vorsitzender, nicht nur beim Publikum, sondern auch bei den zahlreichen Sponsoren, die „eine riesige Hilfe für den Verein“ seien und ohne die das Konzert nicht möglich gewesen wäre.

Mit den vier Sätzen des Weihnachtskonzerts Opus 8/6 von Guiseppe Torelli eröffneten die Kammersolisten Dorfen den Abend. Ausdrucksstark und mit freudiger Hingabe sang Sopranistin Kumiko Koike-Clausen die folgende Kantate „Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen“ von Georg Philipp Telemann. Auch das „Konzert für vier Violinen in G-Dur“, ein heiterer, lebendiger Austausch der Stimmen, stammt aus der Feder des deutschen Barockkomponisten. Zwar nicht in dieser Epoche verfasst, sich aber bestens in den Abend einfügend war „Eine kleine weihnachtliche Suite“ (Opus 87e). Bertold Hummel (1925-2002) hatte darin die Melodien gleich mehrerer bekannter Weihnachtslieder versteckt. So konnte man Takte aus „Ihr Kinderlein kommet“, „Oh du fröhliche“ oder „Stille Nacht“ heraushören.

Mit dem sechsten Brandenburgischen Konzert von Johann Sebastian Bach endete das Programm. Violinistin Mirjam Brüllmann wies dabei auf die ungewöhnliche Besetzung mit vier Bratschen, Bass und Cembalo hin. Mal begleitete Helmut Veihelmann am Cello die stolz schreitende Melodie des von zwei Allegri eingerahmten Adagio, mal stimmte er in diese mit ein. Abschließend entließen die Kammersolisten das begeisterte Publikum in weihnachtlicher Stimmung, denn gemeinsam wurde „Macht hoch die Tür“ gesungen. FABIAN HOLZNER

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