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Am Stadtrand, nahe der Bernöder Siedlung und des Kinder- und Jugendhauses, kann sich der Stadtrat eine Beachvolleyball-Anlage vorstellen.

Bauausschuss Dorfen 

Ja zum Beachvolleyball-Platz für Dorfen

Nicht erst seit dem WM-Sieg von Laura Ludwig und Kira Walkenhorst im vergangenen Jahr istBeachvolleyball in ganz Deutschland auf dem Vormarsch. Nun soll auch in Dorfen ein Beachvolleyball-Platz entstehen.

DorfenDie Idee, für sportbegeisterte Dorfener einen öffentlichen Beachvolleyball-Platz anzubieten, verfolgt Stadtrat Martin Heilmeier (LDW) schon länger. Nun wurde sein Antrag auf Errichtung einer solchen Sportstätte im Bauausschuss des Stadtrats diskutiert. Dabei ging es nicht um das Ob, sondern nur noch um das Wo.

Der Bauausschuss beschloss einstimmig, dass in der Stadt eine öffentlich zugängliche Beachvolleyball-Anlage für Jugendliche und Erwachsene errichtet werden soll. Heilmeier ist sich sicher: „Der Bedarf ist da.“ Er wisse alleine von 30 bis 40 Jugendlichen, die gerne so eine Anlage nützen würden.

Das Bauamt hatte dazu bereits vorgearbeitet. So konnte dessen Leiter Franz Wandinder drei mögliche Standorte im Bauausschuss vorstellen. Einer ist eine Fläche am Rande des Trainingsgeländes des TSV Dorfen am Mühlanger, ein weiterer der „sehr dürftig genutzte“ Bolzplatz am Hochwasserrückhaltebecken Süd. Standortmöglichkeit drei ist eine Freifläche am nördlichen Ortsrand beim städtischen Kinder- und Jugendhaus.

Die Stadträte waren sich einig, mit der neuen Sportstätte besonders für die Jugend eine weitere sinnvolle Freizeitbeschäftigung anzubieten. Beim Standort fand sich schnell ein Favorit. Die Fläche am Mühlanger wurde einhellig als die schlechteste Lösung gesehen. Michaela Meister (SPD) hielt den Bolzplatz am Hochwasserrückhaltebecken für die beste Wahl. Der Platz habe den Vorteil, dass er am Stadtzentrum und in der Nähe des Offenen Jugendtreffs liege. Für die Mehrheit ihrer Kollegen war dieser Standort nur der zweitbeste. Sie favorisieren eine noch landwirtschaftlich genutzte Fläche am Ortsrand an der Bernöder Siedlung. Dort wird gerade ein neuer Bolzplatz angelegt, unterhalb davon soll der Beachvolleyball-Platz entstehen.

Geklärt werden muss allerdings noch, ob die Stadt das Areal auch pachten kann. Es liegt in der Nähe des Schulzentrums direkt am Kinder- und Jugendhaus. Michael Oberhofer (CSU) meinte, an dem Standort habe man wohl die meisten Nutzer. Einig war man sich, dass die Nähe zur Jugendeinrichtung den Vorteil habe, dass die Anlage damit unter einer „gewissen Aufsicht“ stehe.

Kurz für Verwirrung sorgte die Ausführung des Platzes. Bürgermeister Heinz Grundner sagte, es sei ein Beachvolleyball-Platz beantragt. Heilmeier stellte klar, dass es sich zwar um einen Beachvolleyball-Platz handle, er aber zwei Spielfelder beantragt habe. Auf einer Sportfläche könnten ja immer nur vier Leute spielen. Und es sei ausreichend Platz gegeben.  Hermann Weingartner

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