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Die Vereinsvertreter trafen sich im neu renovierten Schützenstüberl der Gauschießstätte.

Schützengau Dorfen

Beim Schießen und Feiern vorne dabei

Der Schützengau Dorfen hat bei der Jahreshauptversammlung sowohl sportlich als auch gesellschaftlich eine durchaus positive Bilanz gezogen. Im vergangenen Jahr wurde auch einiges an der Gauschießstätte renoviert.

Von Peter Stadler

Oberdorfen – Dorfens Gauschützenmeister Georg Schatz erinnerte in seinem Jahresbericht an viele Leistungen und auch Veranstaltungen, auf die der gesamte Gau stolz sein könnten. Schatz gratulierte bei dieser Gelegenheit nochmals dem Lengdorfer Maximilian Dallinger zur Goldmedaille bei der Europameisterschaft im Vorjahr und zum Sieg beim Internationalen Wettkampf im Januar in Hochbrück. Er wünschte dem Meisterschützen für die schon in dieser Woche anstehende Europameisterschaft im slowenischen Maribor „Gut Schuss“.

Gauschützenmeister  Georg Schatz.

Auch mit dem Bogenschützen Robert Parstorfer und dem Wurfscheibenschützen Markus Weissacher hat der Gau junge Talente in anderen Disziplinen in seinen Reihen. Eine erfreuliche Überraschung war im Vorjahr auch der Erfolg von Josef Pfanzelt , der sich beim Bezirkskönigsschießen den Titel mit dem Luftgewehr holte und zugleich wurde Darko Djurdjevic mit der Luftpistole Vizekönig. Beide Könige, so bedankte sich Schatz, vertraten den Gau Dorfen bei vielen Anlässen.

Auch der Dorfener Schützenzug mit den Gauvereinen war wieder ein Erfolg. 4142 Mitglieder verzeichnete der Schützengau Dorfen in seinen 39 Vereinen zu Jahresbeginn. Der Gauchef stellte dabei fest, dass dies ein Plus von 36 Schützen gegenüber dem Vorjahr sei. Gleichzeitig appellierte er aber an die Vereine, in der Werbung um die Jugend nicht nachzulassen. Gefördert ewird die Nachwuchsarbeit von Seiten des Gaues mit einem regelmäßigen Gaujugendtraining in der Gauschießstätte. Die Trainer und Verantwortlichen dafür warben für eine bessere Beteiligung an diesen Trainingsabenden für die Jugend. Auch die Senioren wurden aufgefordert, zum wöchentlichen Schießen mit Auflage jeden Mittwoch ab 19 Uhr nach Oberdorfen zu kommen.

Viel Arbeit hat der Gauvorstand mit fleißigen Helfern aus den Vereinen in die Neugestaltung des Aufenthaltsraumes der Gauschießstätte gesteckt. Brandschutzauflagen machten eine Erneuerung der Decke mit Isolierung notwendig und eine neue Fluchtwegtür am Ende des Gebäudes wurde eingebaut. Gut 9000 Euro wurden für die Arbeiten ausgegeben und sorgten für ein Defizit in der Gaukasse. Georg Schatz erläuterte weiter, dass auch die Lüftungsanlage im KK- und Großkaliberstand erneuert werden müsse. Nach ersten Kostenschätzungen werden die vom Landratsamt Erding geforderten Umbauten über 50 000 Euro kosten, was derzeit nicht finanzierbar sei. Schatz betonte aber, dass man nach Lösungen suchen werde, dass die KK- und Großkaliberschützen auch weiterhin in der Gauschießstätte ihre Disziplinen schießen könnten.

Vizelandrat Jakob Schwimmer ermunterte in seinem Grußwort die Verantwortlichen, die Jugend im frühen Alter für den Schützenverein zu begeistern und auch mit einzubinden in der Verantwortung. Lob gab es von Dorfens Bürgermeister Heinz Grundner. Er bedankte sich für die aktive Arbeit der Schützen für den Sport und ihren Einsatz für die traditionellen und kulturellen Veranstaltungen, etwa wie die Durchführung des Schützenzuges beim Volksfest.

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