Kleinod: Karin und Urs Ickler mit ihren Söhnen (v. l.) Luis und Oskar im Garten ihres Hauses. Foto: Weingartner

Hypo-Kulturstiftung

Belobigung für den Erhalt des Josef-Martin-Bauer-Hauses

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Dorfen/München – Schöne Auszeichnung für die Familie Ickler aus Dorfen. Sie hat von der Hypo-Stiftung eine so genannte undotierte Belobigung für ihr Eigenheim bekommen – das ehemalige Josef-Martin-Bauer-Haus.

Seit 1986 fördert die Hypo-Kulturstiftung mit dem Denkmalpreis zivilgesellschaftliches Engagement in der Denkmalpflege in Bayern. Diesmal hat die Jury unter dem Vorsitz von Prof. Dr.-Ing. Uta Hassler aus 45 Objekten aus ganz Bayern drei Hauptpreisträger ermittelt, sowie zwei Belobigungen und einen Sonderpreis. Am Mittwochabend sind diese in der Allerheiligen-Hofkirche in der Münchner Residenz von Kunststaatssekretär Bernd Sibler und Dieter Rampl, stellvertretender Vorsitzender des Vorstands der Hypo-Kulturstiftung, verliehen worden.

Die Hauptpreisträger, jeweils dotiert mit 20 000 Euro, stammen aus Pfaffenhofen, Kallmünz und Denharten/Tann. Die Sonderauszeichnung ging nach Thierhaupten. Eine undotierte Belobigung gab es neben der Burg Hohenstein auch für Karin und Urs Ickler aus Dorfen. Ihr Einfamilienhaus wurde 1936 von Sep Ruf für den Schriftsteller Josef Martin Bauer errichtet.

„Das Gebäude gehört zum Frühwerk des bedeutenden Architekten Ruf, der erhaltene Bestand ist moderat modern und von handwerklich hervorragender Qualität“, heißt es in der Begründung der Jury. „Karin und Urs Ickler werden von der Jury dafür gelobt, dass sie einen herausragenden Bau in seinen wesentlichen Strukturen und in einem Teil seiner Ausstattung erhalten haben.“

Wolfgang Krzizok

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