Heimausschuss Dorfen

Beste Noten für das Marienstift

„Sehr positiv“ schaut der betriebswirtschaftliche und pflegerische Zwischenbericht für das städtische Alten- und Pflegeheim Marienstift nach Abschluss des dritten Quartals aus. Das berichtete Heimleiterin Marion Prey im Heimausschuss des Dorfener Stadtrates.

Dorfen

An der Finanzsituation werde sich bis zur Jahresbilanz nicht mehr viel ändern. Für nächstes Jahr kündigte Prey dagegen ein Defizit an, wenn notwendige Brandschutzmaßen im Gebäude umgesetzt werden müssen. Eingeplant sind dafür 150 000 Euro, die man langfristig aus dem Investitionshaushalt finanzieren will. Eine Umlage auf die Unterbringungskosten für Heimbewohner sei nicht geplant. Ein fertiges Brandschutzkonzept liege noch nicht vor, informierte Prey. Das Landratsamt habe noch keine abschließende Bewertung vorgenommen, etwa zur Bildung geforderter Brandschutzabschnitte oder Fluchtwege. Bekannt sei, dass an einigen Türen und im Treppenhaus „noch was gemacht werden muss“.

Um Kosten zu sparen, werde man Forderungen, die man selber erfüllen könne, mit eigenem oder städtischem Personal erledigen, wie etwa „Brandlasten entfernen“. Ein hölzerner Raucherunterstand an der Gebäudeaußenwand wurde vom Hausmeister schon abgebaut.

Erfreulich sei laut Heimleitung der „unangemeldete Besuch“ des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung Bayern (MDK) gewesen. Die stationäre Pflege sei bei der Überprüfung mit einer Gesamtnote von 1,7 bewertet worden. Die Kontrolle der Ambulanten Pflege ergab eine Gesamtbewertung von 1,0, und bei der Tagespflege, die nicht benotet wird, „gab es keine Beanstandungen“.

Die Bewertung nach nicht angekündigter Beurteilung durch den MDK „spricht für unser Haus“, betonte Bürgermeister Heinz Grundner (CSU). Die Senioren- und Pflegeeinrichtung sei „gut aufgestellt und das Ergebnis herausragend“. Darauf könne die Stadt wirklich stolz sein. Grundner dankte der Heimleitung und dem Personal für das hohe Engagement bei der Betreuung und Pflege der Senioren.

Hermann Weingartner

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