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Boxenstopp für Radler: Am Dorfener Bahnhof gibt es Ersatzteile und Werkzeug

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Von: Anton Renner

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Anlaufpunkt bei Radpannen: Susanne Streibl, Referentin Verkehr und Mobilität, Bürgermeister Heinz Grundner, Peter Huber, Inhaber Huber Bike Service, Bauhofleiter Christian Salzeder und Anita Herbst, Fachbereichsleiterin Umweltamt (v. l.), haben die Servicestation in Betrieb genommen.
Anlaufpunkt bei Radpannen: Susanne Streibl, Referentin Verkehr und Mobilität, Bürgermeister Heinz Grundner, Peter Huber, Inhaber Huber Bike Service, Bauhofleiter Christian Salzeder und Anita Herbst, Fachbereichsleiterin Umweltamt (v. l.), haben die Servicestation in Betrieb genommen. © Anton Renner

Die Stadt Dorfen hat am Bahnhof eine Fahrrad-Servicestation in Betrieb genommen. Dort finden Radler bei Pannen Ersatzteile und Werkzeug.

Dorfen – Dorfen will eine fahrradfreundliche Stadt werden. Dazu ist jetzt ein weiterer Schritt erfolgt. Die Stadt hat am Bahnhof eine Fahrrad-Servicestation in Betrieb genommen. „In Dorfen müssen Radfahrer nicht mehr auf dem Schlauch stehen“, sagte Bürgermeister Heinz Grundner (CSU) bei der offiziellen Inbetriebnahme der Servicestation am Donnerstag. Denn wer eine Panne habe, könne sich ab sofort am Bahnhof selbst helfen.

Teil der Station ist ein Schlauchautomat, der mit Fahrradschläuchen verschiedenster Größen sowie Ventilen und Reparaturutensilien bestückt ist. Zusätzlich gibt es am Boden eine Luft- und Reparatur-Säule, die mit Werkzeug sowie Luftpumpe mit Manometer ausgestattet ist. Die Station ist überdacht und beleuchtet.

„Die Stadt hat die Voraussetzung geschaffen, dass geholfen werden kann, wenn die Luft mal ausgeht – nicht nur dem Fahrer, sondern auch dem Rad“, scherzte Grundner. Die Standortwahl sei auf den Dorfener Bahnhof gefallen, da dieser ein zentral erreichbarer Punkt in Dorfen sei. Er werde sowohl von Berufspendlern häufig angefahren und sei gleichzeitig auch für Radfahrer auf dem Vilstal-Radweg gut erreichbar. „Die Servicestation ist ein weiteres Instrument, dass Fahrradfahren in Dorfen attraktiver gemacht werden kann“, sagte Grundner. „Damit haben Radler immer einen Anlaufpunkt, um ihr Fahrrad verkehrstauglich zu halten.“

Die Fahrrad-Servicestation wurde auf Initiative des Umweltamts vom Bauhof und mit Unterstützung von Huber Bike Service aufgestellt. Der Stadtchef machte klar, dass der Fahrradverkehr in Dorfen weiter ausgebaut werden und Stück für Stück erleichtert werden soll.

Bekanntlich ist Dorfen vor einiger Zeit der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen (AGFK) beigetreten. Die Initiative dazu ging von den Dorfener Grünen aus. Sie werben dafür, dass die Stadt ihre Fahrrad-Infrastruktur Schritt für Schritt optimiert. Dadurch könne die Stadt sehr viel dazu beitragen, dass das Fahrrad nicht länger nur als Sportgerät für die Freizeit betrachtet werde, sondern sich als ernstzunehmendes Verkehrsmittel etablieren könne.

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