Die Corona-Krise hat auch den BRK-Kreisverband im Griff. Neue Aufgaben kommen hinzu, Alltagsaufgaben müssen anders bewältigt werden. So unterliegt der Rettungsdienst besonderen Hygienevorschriften.
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Die Bereitschaft Blut zu spenden, war groß. In drei Tagen registrierte das BRK 695 Spender. Symbolbild

Trotz Corona-Krise

BRK zieht positive Bilanz: 695 Blutspenden in drei Tagen

Die Corona-Krise hat auch den BRK-Kreisverband im Griff. Neue Aufgaben kommen hinzu, Alltagsaufgaben müssen anders bewältigt werden. So unterliegt der Rettungsdienst besonderen Hygienevorschriften.

ErdingDie Corona-Krise hat auch den BRK-Kreisverband im Griff. Neue Aufgaben kommen hinzu, Alltagsaufgaben müssen anders bewältigt werden. So unterliegt der Rettungsdienst besonderen Hygienevorschriften.

Auch bei Fahrdienst, Hausnotruf und Essen auf Rädern würden die Mitarbeiter besonders auf die Gesundheit der Kunden und ihre eigene achten, erklärt BRK-Sprecherin Danuta Pfanzelt.

Enorm lange Warteschlangen

Was auch in der Corona-Krise wichtig und möglich ist: das Blutspenden. Die Blutspender waren bei den Terminen in Dorfen und Erding sehr geduldig. „Es gab keinerlei Diskussionen wegen längerer Wartezeiten oder langer Schlangen“, so Pfanzelt. Dabei seien die Warteschlangen enorm lang gewesen, da zwischen den Spendern ein Abstand von zwei Metern eingehalten werden musste.

Trotz allen Unbillen sei die Bereitschaft, Blut zu spenden, groß. „Nach Dorfen kamen an einem Tag 208 Spender, davon 41 Erstspender. In Erding waren es an drei Tagen 695 registrierte Blutspender, davon 174 Erstspender“, teilt Pfanzelt mit. Neben Mitarbeitern und Ehrenamtlichen des BRK Erding hätten sich bei der Blutspendeaktion auch sechs Freiwillige der Jugendinitiative Covid 19 engagiert. „Hochmotiviert haben sie die Arbeit unterstützt“, so Pfanzelt. Das sei dringend nötig gewesen angesichts neuer Aufgaben wie Fiebermessen und Brotzeitpakete ausgeben.

BRK mit der Versorgung der Screeningstellen beschäftigt

Neue Aufgaben prägen derzeit den Alltag. Das BRK ist immer noch mit der Versorgung der Screening-Stelle in Erding beschäftigt. Pfanzelt erklärt das Prozedere: „Morgens wird Kaffee gemacht, es werden belegte Semmeln und bei Bedarf Obst geholt und zur Screening-Stelle gebracht. Am Nachmittag wird das Equipment wieder eingesammelt.“ An einem Tag habe der Malteser Hilfsdienst, mit dem im täglichen Wechsel gearbeitet wird, einspringen müssen. Der Grund: „Zwei Helfer hatten Kontakt zu einer Person mit Corona-Verdacht und mussten in Quarantäne.“ Am nächsten Tag war eine Lösung gefunden, sodass wieder im täglichen Wechsel mit den Maltesern gearbeitet werden konnte. Die Mitglieder der BRK-Gliederung Wohlfahrts- und Sozialarbeit nähen ebenso wie die Grünen Damen vom Klinikum fleißig Masken für das Klinikum – jeder für sich zuhause.

Zudem nahem sich Mitarbeiterinnen der BRK-Senioren an und tätigten über 120 Anrufe. Es wurde geratscht, gelacht, gefragt, ob etwas benötigt werde und auch über Sorgen und Probleme gesprochen. „Die Aktion kam bei den Senioren sehr gut an“, freut sich Pfanzelt.

dap

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