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Dank, Anerkennung und das Feuerwehrehrenzeichen in Gold gab es für 40 Jahre Feuerwehr-Dienst von Kreisbrandrat Willi Vogl (r.) und Landrat Martin Bayerstorfer (3. v. r) überreicht.

Feuerwehr-Ehrung

„Bürger können sich sicher fühlen“

Grüntegernbach – Die Einsätze der Feuerwehren im Landkreis sind erneut gestiegen. 3507 Mal rückten die Wehren im vergangenen Jahr aus – und damit fast 400 Mal öfters als im Jahr zuvor.

Das berichtete Landrat Martin Bayerstorfer am Mittwochabend bei der traditionellen Verleihung des Feuerwehr-Ehrenzeichens. Im vollen Gottbrecht-Saal wurden langjährige Feuerwehrdienstleistende für ihren 25-jährigen oder 40-jährigen aktiven Einsatz geehrt. „Insgesamt 117 Persönlichkeiten haben jahrzehntelang ihre Arbeitskraft, ihr Engagement und ihre Einsatzkraft für die Sicherheit ihrer Mitmenschen eingesetzt“, lobte der Landrat und bedankte sich für das „großartige, ehrenamtliche Engagement“.

76 Feuerwehrleute aus den Landkreisfeuerwehren können auf 25 Jahre und 41 auf 40 Jahre aktive Feuerwehrtätigkeit zurückblicken und darauf „mit Recht stolz“ sein. In dem jahrzehntelangen Feuerwehrdienst hätten die Geehrten sicher auch manche extreme Situationen bewältigen müssen und bei den Einsätzen „Mut und Liebe zum Nächsten“ bewiesen, betonte Bayerstorfer. Die Feuerwehren seien auf einem „ganz hervorragenden Stand, bestens ausgerüstet und auf einem Höchststand der Ausbildung“. Der Landkreis und die Kommunen investierten dafür immer wieder viel Geld in die Sicherheit der Bürger. Die Wehren seien täglich 24 Stunden für Notfälle und Hilfeleistungen aller Art bis hin zu Katastropheneinsätzen einsatzbereit, wie etwa das dramatische Juni-Hochwasser 2013. „Die Alarmsicherheit ist gewährleistet“, sagte der Landrat. Das bedeute, „die Bürger im Landkreis können sich sicher und behütet fühlen“. Die weiter hohe Zahl an Ehrenamtlichen zeige, dass die Wehren als tragende Säule der Gefahrenabwehr „höchst attraktiv“ seien.

Dorfen Bürgermeister Heinz Grundner betonte, die Kommune als zuständig für den Brandschutz brauche Männer und Frauen, die sich in den Feuerwehren ehrenamtlich engagierten. Anders wäre der Brandschutz nicht finanzierbar. Deshalb sei es wichtig, dass das heute keineswegs selbstverständliche Ehrenamt mit so einem Ehrenabend herausgestellt werde.

Bei der Feier gab es dann nicht nur Ehrenzeichen, viel Anerkennung und Dank, sondern auch Essen und Trinken spendiert als kleine Anerkennung.

Hermann Weingartner

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