Überflutung

Bürger sind sauer auf die Stadt

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Dorfen – Nach dem Starkregen vom Montagabend und in der Folge davon überfluteter Keller in Schwindkirchen sind Bürger stinksauer auf die Stadt.

„Chaos in Schwindkirchen, Keller ist voll gelaufen, schön mit Schlamm, alles kaputt!“, postete etwa Margit Dinalic auf der Facebook-Seite der Dorfen-Gruppe. Im Juni 2010 war ihrer Familie das das gleiche schon einmal passiert. Die Stadt versprach damals laut Dinalic, sich darum zu kümmern, dass das Rückhaltebecken nicht mehr überlaufen könne. „Nur heiße Luft!“, ärgert sich die Schwindkirchenerin. „Jetzt wird es auf die Autobahn geschoben, die natürlich alles verschlimmert hat, klar. Aber uns hier so hängen zu lassen ist schon mehr als frech! Hauptsache die Stadtbauarbeiter haben gestern in Schwindkirchen die Büsche geschnitten und beim Vorbeifahren an unserem Chaos blöd geschaut.“

Der Post der Schwindkirchenerin führte zu teils heftigen Aussagen. „Ja, einen hängen lassen! Da ist die Stadt Dorfen sehr gut!“, lautet eine der Antworten. Eine andere Userin schreibt: „Traurig. Es ist sehr schlimm und braucht keinen wundern, dass da Hass und Wut entsteht.“ Allerdings werden die Folgen des Unwetters auch anders gesehen: „Was kann die Stadt für den Starkregen und der daraus resultierenden Überschwemmung?, kommentiert eine Userin.

Franz Wandinger vom städtischen Bauamt sagte gestern, Facebook-Einträge würden nicht kommentiert. Die Stadt habe aber bereits Kontakt mit der ARGE Isentalautobahn aufgenommen. Ziel sei es, dass geplante Rückhaltebecken schnell errichtet würden. 

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