Stadt Dorfen

City-Manager arbeitet stundenweise

Dorfen – Ein Volumen von insgesamt 1,57 Millionen Euro hat die Stadt Dorfen als Bedarfsmittel für Maßnahmen im Rahmen der Städtebauförderung 2017 an die Regierung von Oberbayern gemeldet.

Der Stadtrat hat den Antrag der Finanzverwaltung gebilligt und beschlossen. Der Bedarfsplan ist eine Forstschreibung der Planung von 2016. Die war auf Grundlage des 2015 integrierten städtebaulichen Konzepts (ISEK) für Dorfens Stadtzentrum beschlossen worden.

Die aktuelle Bedarfsmitteilung enthält eine ganze Reihe von heuer geplanten Einzelmaßnahmen. Die größten Fördermittel wurden für den Rathausneubau (1,2 Millionen Euro), die Installation des Kokocinski-Kunstwerks Die Jakobsleiter am Unteren Markt (120 000 Euro), die Realisierung der Ergebnisse des B 15-Architektenwettbewerbs (50 000 Euro) sowie der Gestaltung des Schuxn-Bergs (50 000 Euro) gemeldet. Und noch weitere 45 000 Euro sind für den Projekt- und City-Manager der Stadt eingeplant.

Weil der City-Manager nur stundenweise pro Woche in Dorfen ist, fand Martin Heilmeier (LDW) den Ansatz „viel Geld“. Bürgermeister Heinz Grundner (CSU) sagte, ein Stundenhonorar von rund 74 Euro für die Beraterleistung sei vertretbar. Weitere Beträge an Bedarfsmitteln wurden in der Fortschreibung für die Jahre 2018 (1,6 Mio. Euro), 2019 (895 000 Euro) und 2020 (1,15 Mio. Euro) angemeldet.

Hermann Weingartner

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