Zu wenig Plätze in Dorfen

Container als Krippenprovisorium

Dorfen – Wegen der seit Jahren laufenden Schulsanierungen hat die Stadt Dorfen derzeit mehrere freie Container. So können die bestehenden Klassencontainer direkt vor der Grundschule Nord jetzt vorübergehend als Kinderkrippe umgenützt werden. Dem entsprechenden Antrag der Stadtverwaltung hat der Bauausschuss des Stadtrates das Einvernehmen erteil.

Auch nach dem Anbau einer zweigruppigen Krippe am Kindergarten Unterm Regenbogen reichen die Krippenplätze in Dorfen immer noch nicht aus. Laut einer aktuellen Bedarfsplanung der Stadtverwaltung ist mittelfristig eine weitere Betreuungseinrichtung in der Stadt notwendig. Weil bei der Einschreibung für 2016/17 eine überdurchschnittlich große Anmeldung erfolgte, müssen kurzfristig zusätzliche Krippenplätze geschaffen werden. Dafür werden die Grundschulcontainer umgebaut.

Das Provisorium muss solange bestehen bleiben, bis der geplante Krippenneubau (wir berichteten) im Bereich des Bebauungsplans „Ruprechtsberg Nord“ realisiert ist. Dafür wurden in der Aprilsitzung des Stadtrates zwei mögliche Standorte bereits vorgestellt. Der eine befindet sich Gartenbereich des Marienstifts, der andere ist eine rund 2300 Quadratmeter große Grünfläche am städtischen Friedhof. Der Standort für die neue Krippe kommt wohl „eher am Friedhof“, sagte Bauamtsleiter Franz Wandinger der Heimatzeitung.

Die Kosten für den Krippenneubau schätzt das Bauamt derzeit auf grob 700 000 Euro. Versucht werden soll, dass die Kinderbetreuungseinrichtung bis zum Start des Kindergartenjahrs 2017/18 fertig ist. Realistisch gesehen ist das ein sehr sportlicher Terminplan.

Hermann Weingartner

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