Ist Meghans Baby schon da? Krankenwagen steht vor Harrys und Meghans Anwesen

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Neid und Missgunst unter Brüdern: Das thematisiert Künstler Daniel Westermeier alias Mr. Woodland mit seinem Werk.

Kunstwerke von Mr. Woodland auf dem Gelände der Ziegelei Meindl

Party mit Kain und Abel

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Wo früher die Arbeiter geschuftet haben und bald das Partyvolk das Kommando übernimmt, hat sich jetzt der Walpertskirchener Künstler Mr. Woodland alias Daniel Westermeier ausgetobt.

Dorfen – „Kain & Abel“ hat er das gut fünf Meter hohe und rund 22 Meter lange Kunstwerk genannt, das eine Fassade auf dem früheren Meindl-Werksgelände in Dorfen ziert. Dort soll bekanntermaßen eine Party- und Vergnügungsmeile entstehen.

Im Auftrag von Immobilienunternehmer Robert Decker sowie der künftigen Betreiber wird Westermeier noch vier, fünf weitere Fassaden auf dem Gelände gestalten. „Eine andere hat etwa das gleiche Format, daneben sind noch ein paar kleinere Wände dabei“, erzählt Westermeier und gibt zu: „Ich habe unheimlich viele Ideen.“

Inspiriert zu „Kain & Abel“ hat den Street-Art-Künstler die biblische Geschichte um die beiden Brüder. „Diese Geschichte habe ich schon immer interessant gefunden. Auch in unseren heutigen Zeit herrscht oft Missgunst. Der eine gönnte dem anderen seinen Erfolg nicht, häufig gibt es Neider, die andere schlecht reden, ohne dabei selbst gute Leistung zu bringen“, erklärt Westermeier seine Neuinterpretation, in der die Brüder in entgegengesetzte Richtungen, voneinander weggedreht, stehen. „Sie haben sich nichts zu sagen, obwohl sie Brüder sind“, sagt Westermeier, dessen Terminkalender als Street Artist im noch jungen Jahr schon recht voll ist.

In einigen Wochen geht’s zu einem Projekt in die albanische Hauptstadt Tirana, wo er eine sechs Stockwerke hohe Fassade gestalten wird. Später im Jahr stehen noch Griechenland und Dänemark auf dem Programm. In rund zwei Wochen will er damit beginnen, die Unterführung der Anton-Bruckner-Straße zum Volksfestplatz zu verschönern. Bekanntermaßen wird dort eine Unterwasserwelt entstehen.

Und im November sind einige seiner Werke im Frauenkircherl in Erding zu sehen. „Daily Sorrows“, also Alltagssorgen, heißt die Ausstellung, bei der Westermeier keine gesprayten Werke zeigt, sondern Gemälde auf Leinwand, Siebdrucke, echte Skizzen und Fotodrucke – in erste Linie Originale.

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