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Süßer Dank: Chris Flatter mit Halloween-Süßigkeiten in der Redakt ion des Dorfener Anzeiger. 

Gruselhaus von Chris Flatter und Christin Ziegler

Halloween-Fans stürmen Wasentegernbach

Hunderte wollten im kleinen Wasentegernbach bei Dorfen das Gruselhaus. Chris Flatter und Christin Ziegler haben beim schaurig-schönen Schmücken ganze Arbeit geleistet.

Wasentegernbach – Für Menschenaufläufe im kleinen Wasentegernbach hat seit Tagen ein Artikel im Dorfener/Erdinger Anzeiger gesorgt. Alle wollten zu Chris Flatter und Christin Ziegler, die bei sich daheim im alten Schusterhaus eine gruselige Halloween-Show aufgebaut hatten. Auch Reporter von Radio Arabella und BR hatten offensichtlich die Heimatzeitung gelesen und wollten ebenfalls über sie berichten. Allein am Mittwoch seien rund 400 Neugierige gekommen, vor allem nach Einbruch der Dunkelheit, erzählt Flatter.

Die direkten Nachbarn seien begeistert gewesen, auch wenn es mit den Parkplätzen langsam eng wurde. Sogar eine Kindergartengruppe habe sich angekündigt, damit der 46-Jährige, der viele Jahre in Amerika gelebt hatte, ihnen die Hintergründe von Halloween erklären könne. Viele Eltern wollen auch wissen, wie er die Geister auf dem Balkon herstellt. „Mit Ein-Euro-Klebeband und 50-Cent-Malerfolie“, verriet er ihnen. Die Mamas und Papas seien ganz erstaunt gewesen, dass man so billig, so große Effekte erzielen könne.

Auch seine Homepage www.littlespooky.de, auf der er viele Tipps für Halloween-Basteleien gibt, sei nach dem Artikel überrannt worden. 24 000 Besucher habe er schon. „Einmal war sie sogar down, weil zu viele gleichzeitig drauf waren“, erzählt der 46-Jährige stolz.

Auch für das kommende Jahr habe er schon jede Menge „Aufträge“, was er bauen soll, erzählt er weiter. „Es wird wohl auf Piraten rauslaufen“, ob es ein ganzes Schiff oder nur ein Nest wird, werde letztlich der Platz in seiner Halle entscheiden.

Die Kinder und Jugendlichen des Dorfes wüssten genau, was sie wollen und seien mit ihren Wünschen schon fordern, meint Flatter lachend. Mit ihnen hat er Kürbisse geschnitzt und Klebegeister gebastelt, die jetzt in vielen Häusern hängen. Ein Nachbar habe sich von ihm anstecken lassen und dekoriere sein Anwesen ebenfalls nach US-Vorbild.

Und weil sich Chris Flatter über den Ansturm dermaßen gefreut hat, hat er der Redaktion einen Teller voller „Sweets“ mitgebacht, kleine süße Geister, damit die Kollegen auch was von seiner Gruselshow haben.

Birgit Lang

Mehr zum Halloween-Haus: Chris und Christin haben sich viel ausgedacht.

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