Timo Aichele, stellv. Redaktionsleiter

Glosse

Hemadlenzn haben Vorfahrt: Glosse zum neuen Termin im Bundesverkehrsministerium

  • vonTimo Aichele
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Am  21. Februar - also einen Tag nach dem Hemadlenzn-Umzug - hätte eine Dorfener Delegation einen wichtigen Termin in Berlin haben sollen. Doch das Bundesverkehrsministerium hat abgesagt - angeblich „aus internen Gründen“: Eine nicht ganz ernst gemeinte Theorie über die wahren Hintergründe.

Vor so viel Lenzn-Power musste das Bundesverkehrsministerium einfach einknicken. Denn Fasching ist eine ernste Angelegenheit. Der Termin zum Dorfener Bahntrog konnte nur verschoben werden. Das Verhandeln mit einer Horde Weißhemden wäre zu hart geworden. Zunächst einmal gastronomisch: Unter den Nachwehen des wahren Dorfener Nationalfeiertags hätten schon ein paar Konter-Halbe auf den Tisch gehört. Und wo bekommt man in Berlin schon echtes Bräu z’Loh, Bachmayer oder Kellerbräu her?

Und dann fachlich: Das nüchterne Berliner Fachchinesisch wäre wohl nur teilweise zu den Gästen durchgedrungen. Und umgekehrt wären die mit nach wie vor schwerer Zunge vorgetragenen Botschaften für Nordlichter noch schwerer zu verstehen gewesen – „tiafa!“, „leisa!“, „Ja koane Lautsprecherdurchsagn auf Sächsisch!“ und am Ende des mit ziemlicher Sicherheit eskalierenden Gesprächs „Schmarrn!“, „So fei ned, Birscherl!“, „Da Scheuer Audi werd dir scho d’Wadln fierarichtn!“.

Oder kam die Lenzn-Power doch aus anderer Richtung? Das ganze Jahr hatte sich unser Bundes-Andi (Hemad-) Lenz schon auf den Unsinnigen Donnerstag im weißen Nachthemd gefreut. Und bei wirklichen ernsten Terminkollisionen kann man ja schon mal seine Beziehungen spielen lassen, oder?

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