SPD-Paukenschlag: „Unerwartete Wendung“ - Esken verkündet Kanzlerkandidat - doch der Tonfall überrascht

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Die besten Mittelschüler und Sozialpreisträger mit Gratulanten (vorne, v. l.): Luisa Lechkoduch, Magdalena Nehaider, Lara Werner, Eva Feuerer sowie (hinten, v. l.) Heinz Grundner, Kevin Schöder, Gian Reisner und Rektor Rainer Sonnleitner.
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Die besten Mittelschüler und Sozialpreisträger mit Gratulanten (vorne, v. l.): Luisa Lechkoduch, Magdalena Nehaider, Lara Werner, Eva Feuerer sowie (hinten, v. l.) Heinz Grundner, Kevin Schöder, Gian Reisner und Rektor Rainer Sonnleitner.

Abschlussfeier

Im Homeschooling das Ziel erreicht: Top-Leistungen an der Mittelschule Dorfen

  • vonCIF.H. Weingartner
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Die Abschlussprüfung war anspruchsvoll, findet Rektor Rainer Sonnleitner. Umso stolzer ist er  auf die Corona-Absolventen der Mittelschule Dorfen. Zweimal  wurde ein Schnitt von 1,0 erreicht.

Dorfen – Ein üblicher, festlicher Rahmen bei der Abschlussfeier für die Entlassklassen mit anschließender Tanzparty war am Freitag nicht möglich. Schick gekleidet erschienen die Entlassschüler trotzdem in der Aula. Eva Feuerer und Gian Reisner (beide M 10) haben die Traumnote 1,0 erreicht. „Zwei glatte Einser, so etwas hat man ganz selten an der Schule“, freute sich Rektor Rainer Sonnleitner.

30 Schüler der zehnten Jahrgangsstufe stellten sich der Prüfung zum Mittleren Schulabschluss (vergleichbar mit Realschulabschluss), und 86 Neuntklässler wollten den Qualifizierenden Schulabschluss (Quali) erreichen. Bei letzterem waren 78 Prozent erfolgreich, im M-Zug waren es 85 Prozent. „Das ist gut“, freute sich der Rektor.

Es sei ein herausforderndes Jahr gewesen, sagte Sonnleitner. Und eigentlich sollten die Prüfungen wegen Corona „entsprechend“ ausfallen. „Aber die Aufgaben war sehr anspruchsvoll“, berichtete der Schulleiter. Trotzdem seien wieder gute Noten erreicht worden. In den Klassen sei man „schon zu Ostern mit dem Stoff durch gewesen“, danach folgten das Vertiefen und Wiederholen. Die Prüfungsvorbereitung sei den Klassenleitern Petra Friedrich (9 a), Anni Kollmer (9 bG) und Konrektor Peter Gerber (10 am) auch im Homeschooling sehr gut gelungen.

„Wer einen Abschluss in der Tasche hat, der hat etwas geleistet“, lobte Sonnleitner. „Ihr habt es euch selbst bewiesen: Wenn man etwas wirklich will, dann erreicht man das auch.“ Auch Bürgermeister Heinz Grundner war gekommen, nicht nur um zu loben: Er würdigte die Schulbesten mit dem Mittelschulpreis der Stadt und überreichte auch noch den Sozialpreis der Kommune, jeweils dotiert mit 150 Euro.

Das Rüstzeug für die weitere Laufbahn sei an der Mittelschule bestens vermittelt worden, sagte Grundner. Nun gehe es darum, „dass ihr etwa aus eurem Leben macht“, ermunterte der Bürgermeister die Schüler. Er wünschte allen Schulabgängern viel Erfolg auf dem weiteren Weg: „Startet durch!“ Auch das Feiern solle nicht vergessen werden.

Über den Mittelschulpreis freuten sich die 1,0-Schüler Eva Feuerer und Gian Reisner aus der M 10 sowie Kevin Schöder (9 bG) und Luisa Lechkoduch (9 a). Reisner macht schulisch weiter, „mit dem Abitur als Ziel“. Schöder beginnt eine Karosserie- und Fahrzeugbaumechatroniker-Ausbildung, und Lechkoduch will Kinderpflegerin werden.

Der Sozialpreis ging heuer an Magdalena Nehaider (9a) aus Großkatzbach. Sie bleibt an der Schule, macht die zehnte Klasse und strebt dann eine Ausbildung am kbo-Klinikum Taufkirchen an. Auch Dilara Werner (9 a) aus Wasentegernbach erhielt den Sozialpreis. Sie will Kinderpflegerin werden: „Mit Kindern, das hat mir immer schon gut gefallen.“ Beide hatten sich jahrelang als Schülerlotsinnen engagiert.

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