Autor Anton Renner

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Dorfen ist ein Ort der Vielfalt, nicht des Hasses

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Es sind oft „nur“ kleine Sticheleien, ein paar dumme Sprüche, mit denen über Menschen wegen ihrer Herkunft, ihres Aussehens, ihrer Religion oder Lebensweise hergezogen wird. Doch diese „Kleinigkeiten“ sind nicht harmlos. So beginnt Alltagsrassismus in der Gesellschaft Fuß zu fassen. 

Es ist erschreckend, wie aus einem belanglosen Spendenaufruf um gebrauchte Fahrräder für Flüchtlinge in Dorfen eine derart von Hass geprägte Diskussion um und über Flüchtlinge entstanden ist. Da stellen Leute Asylbewerber pauschal als Verbrecher, stinkfaul und gefährlich dar – vermutlich, ohne je mit einem Flüchtling gesprochen und sich für dessen Schicksal interessiert zu haben. 

Solche Posts wie in der Dorfen-Gruppe auf Facebook zeigen nicht nur das primitiv-dumpfbackene Niveau der politischen Gesinnung von Usern auf, sie werfen auch ein schlechtes Licht auf die Stadt. Dorfen ist als Ort der Vielfalt ausgezeichnet. Dorfen darf nicht zum Ort des Hasses werden.

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