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Ein öffentliches Dankeschön und Anerkennung für das Marienstift-Team: Bürgermeister Heinz Grundner (1. Reihe, l.), daneben Heimleiterin Marion Prey, Sozialdienst-Leitung Klara Hochmuth (2. Reihe, l.), Pflegedienstleiterin Frejya Brönnle (2. Reihe, 4. v. l.) sowie Personalratsvorsitze und Leiterin Tagespflege, Anita Herz (2. Reihe, 6. v. l.). 

Dank an Marienstift-Mitarbeiter

Mit ganzem Herzen bei den Senioren

  • vonCIF.H. Weingartner
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Sie arbeiten bis an die Grenzen der Belastung und manchmal auch darüber hinaus. Die Corona-Pandemie fordert das Personal in Alten- und Pflegeheimen besonders.

Dorfen –Bürgermeister Heinz Grundner hat sich jetzt bei einem Besuch im städtischen Alten- und Pflegeheim Marienstift bei der Leitung und gesamtem Personal für die „geleistete, tolle Arbeit“ bedankt. Für jeden Mitarbeiter hatte der Stadtchef auch ein kleines Geschenk dabei.

„Corona war und ist eine harte Zeit. Gott sei Dank lockert sich die Situation“, sagte Grundner vor versammelter Belegschaft. „Mir ist bewusst, dass die letzten Wochen und Monate für das Haus sehr schwierig waren – neben der ohnehin anspruchsvollen Arbeit, die in der Einrichtung in hervorragender Weise geleistet wird. Und dann muss man auch noch mit den Auflagen und Gefahren der Corona-Pandemie zurechtkommen.“

Das Personal müsse die Betreuung leisten und wegen des Besuchsverbots darüber hinaus den Bewohnern „auch noch Halt und Stütze geben. Sie waren sozusagen die Gelenkstelle zwischen Haus und Angehörigen“. Das sei ein schwierige Aufgabe, die „uns alle auch künftig beschäftigen wird“, so Grundner.

Der Stadtchef hofft, dass es jetzt langsam in den Normalbetrieb zurück gehe, wobei trotzdem weiter alle Sicherheitsmaßnahmen beachtet werden müssten. Er wisse, welch großer „Druck in der aktuellen Zeit auf dem Haus lastet“. Grundner stellte als ganz herzliches Vergelt’s Gott für die Leistung ein Mitarbeiterfest in Aussicht, wenn das wieder möglich sei.

Für die Belegschaft hatte Grundner Dorfen-Gutscheinen im Wert von je zehn Euro dabei, die zeigen sollte, „mia hoitn z’samm“. Der Gutschein kann in über 100 Dorfener Förderkreisgeschäften eingelöst werden und fördert so auch in den verlustreichen Corona-Zeiten die Wirtschaft vor Ort.

Heimleiterin Marion Prey bedankte sich für das öffentliche Lob und die Anerkennung. „Alle 127 Mitarbeiter des Marienstifts-Team haben in allen Bereichen „unglaublich gut funktioniert“. In der Einrichtung „sind wir früh dran gewesen mit der Schließung“. Das habe sicher dazu beigetragen, dass man bisher keine Corona-Infektionen im Haus hatte. Alle Mitarbeiter seien zudem „ungemein achtsam und aufmerksam im Umgang mit der Gefahr gewesen – ebenso im privaten Bereich“. 

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