Gute Aussichten für einen Kita-Preis (v. l.): die Experten Michael Schröter und Simone Wahl mit Therese Englmeier und der Stadt-Pressesprecherin Gudrun Gersbach, Bürgermeister Heinz Grundner und Maria Bauer vom Rathaus.
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Gute Aussichten für einen Kita-Preis (v. l.): die Experten Michael Schröter und Simone Wahl mit Therese Englmeier und der Stadt-Pressesprecherin Gudrun Gersbach, Bürgermeister Heinz Grundner und Maria Bauer vom Rathaus.

Deutschlandweit in den Top Ten

Mit Spitzen-Kinderbetreuung ins Finale: Super Arbeit in Dorfen

  • vonCIF.H. Weingartner
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Am 7. Mai wird es spannend: Ein Dorfener Verbund aus Kinder- und Jugendbetreuungseinrichtungen ist im Finale des Deutschen Kita-Preises 2020. Es geht um bis 25 000 Euro.

Dorfen – Die Mitarbeiter in Dorfens Kinder- und Jugendbetreuungseinrichtungen sind mächtig stolz. Sie gehören zu den zehn Finalisten des Deutschen Kita-Preises 2020 in der Kategorie „Lokales Bündnis für frühe Bildung“. Erstmals dabei zu sein und gleich die Endrunde zu erreichen sei ein „toller Erfolg und super Motivation“, erklärte die Leiterin des Kinder- und Jugendhauses (KiJu), Therese Englmeier, in einer Presserunde.

Aus über 1500 Bewerbungen wurden zehn Bündnisse ausgewählt. Aus Bayern sind nur das KiJu Dorfen und das „Netz für Familien im Landkreis Schweinfurt“ nominiert. Am 7. Mai geht’s nach Berlin zur Preisverteilung. Erreicht das KiJu Dorfen den ersten Platz, gibt’s 25 000 Euro oder für einen der vier zweiten Plätze 10 000 Euro.

Noch bis März schwärmen im Auftrag Expertenteams aus und besuchen die im ganzen Land verteilten Finalisten. In Dorfen machten sich Michael Schröter von der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung München und Simone Wahl von der Berliner Hochschule für angewandte Pädagogik ein Bild von der Arbeit vor Ort. Es sei denkbar, dass Dorfen einen der gut dotierten vorderen Plätze belegen könne, erklärten sie. Aber auch Platz fünf bis zehn seien ein „super Erfolg“, betonten Englmeier und Bürgermeister Heinz Grundner. Hinter dem Wettbewerb stehen das Bundesfamilienministerium und die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung in Partnerschaft mit mehren Stiftungen.

Die Experten verfolgten die Arbeitsweisen und führten Gespräche mit Leitern und Mitarbeitern der Einrichtungen. Die Eindrücke wurden dann bei einem gemeinsamen Workshop vertieft. Ihre Erkenntnisse werden Schröter und Wahl nun in einem Bericht erläutern, der dann von der Jury des Deutschen Kita-Preises bewertet wird.

Sie zeigten sich angetan von vielfältiger und wie „selbstverständlich funktionierender Vernetzung“ in Dorfen. Man finde hier alle vier Kriterien, die zu bewerten sind: Kinder- und Sozialraumorientierung, Partizipation und lernende Organisationen. Kinder, Eltern und Mitarbeiter seien in die Arbeit integriert. Und die Beteiligten seien bestrebt, die Qualität stets zu verbessern.

In Dorfen werde „wie selbstverständlich tolle Arbeit geleistet“, lobte Schröter. Das Wichtigste am Preis sei, dass dadurch ein Ansporn ausgelöst werde, sich weiterzuentwickeln, zu lernen, neue Impulse zu setzen und die Arbeit aller Beteiligten zu würdigen. Das habe man in Dorfen gesehen.

„Es ist was Besonderes, unter den zehn Besten zu sein“, freuten sich der Bürgermeister und Maria Bauer, Fachbereichsleiterin städtische Kinder- und Jugendbetreuungseinrichtungen. Damit sei allen wieder bewusst geworden, dass man „sehr gute Arbeit“ leiste, ergänzte Englmeier. Der Status „Finalist“ bedeute zudem eine „sehr große Wertschätzung“, betonte Bauer. Alle zusammen versprachen dem Experten-Duo: „Wir werden uns nicht ausruhen auf dem Erreichten“.

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