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Prägend ist das große Trachtler-Kreuz vor St. Johann. Im Ort gab es auch Kritik an der Aufstellung. 

Trachtler-Kreuz vor der Filialkirche

Neues Wahrzeichenfür Wasentegernbach

Vor der Filialkirche in Wasentegernbach steht ein neues Holzkreuz, das vereinzelt auch für Kritik sorgt.

Wasentegernbach – „Des Kreuz am Altar is mia vui zu kloa“, überlegte sich Michael Schlickenrieder anlässlich der Feldmesse zum 100-jährigen Gründungsfest des Trachtenvereins Almrausch Wasentegernbach. So nahm die Anschaffung eines großen Holzkreuzes seinen Anfang, das nun am Kirchenbuckel vor der Filialkirche St. Johann seinen endgültigen Standplatz gefunden hat. Zuvor war es für den Festgottesdienst am Rand des Ultraleichtflugplatzes aufgestellt worden. Nach der Feier wurde nun ein würdiger Platz für das Kreuz gesucht – und vor der Filialkirche St. Johann gefunden.

Der Trachtler-Vorstand folgte daher einstimmig dem Vorschlag des Mitglieds Schlickenrieder, das Holzkreuz vor der Kirche mitten im Ort dauerhaft aufzustellen. Weil künftig die Trachtler ihrer verstorbenen Mitglieder dort gedenken werden, habe es auch „ein paar negative Stimmen gegeben, aber die gibt’s immer“, sagt Schlickenrieder unserer Zeitung. Bisher diente das Kriegerdenkmal als Gedenkstätte.

„Was Besonderes“ für das Jubiläum

Für Schlickenrieder passt der neue Standort mit einem eigenen Vereinskreuz besser zu den Trachtlern. Er hat den Bau größtenteils finanziert, weil er „ein großes Kreuz für die Jubiläumsfeier wollte“. Die weiteren Kosten habe Sebastian Stehbeck sen. getragen. Der Wasentegernbacher Zimmermeister und Bautechniker hat das Holzkreuz entworfen und vor der Fertigung ein Muster angefertigt, schildert er unserer Zeitung.

Bevor er sich dann in seinem Betrieb ans Werk machte, hat sich Stehbeck viele andere Kreuze in der Region angeschaut, für das Jubiläum sollte es „was Besonderes“ werden. Gefertigt hat es der Handwerksmeister dann in alter Bundwerktechnik. Das gebe in der Art im Landkreis so wohl nicht, meint er und erzählt: „Do ham mia vui Arbeit neig’steckt.“

Vereinzelte Kritik im Ort, das Kreuz wirke zu wuchtig vor der Ortskirche, kann Stehbeck nicht nachvollziehen. Da müsse man schon „das Gesamtbild sehen“. Auch Pfarrer Michael Henger und der Pfarrgemeinderat Schwindkirchen seien einverstanden gewesen.  

wei

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