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Hilfslieferung für die Tafel Dorfen: Den Warentransport übernahm Andreas Stimmer vom Rotary-Club.

Sachspende im Wert von 500 Euro

Rotary-Club unterstützt die Dorfener Tafel

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Mit einer Sachspende unterstützt der Rotary-Club Dorfen in der Corona-Krise die örtliche Tafel. Mitglieder haben Grundbedarf im Wert von 500 Euro eingekauft.

Dorfen – Mit einer Sachspende unterstützt der Rotary-Club Dorfen in der Corona-Krise die örtliche Tafel. Weil die Sozialeinrichtung aufgrund der aktuellen Situation gerade weniger Waren gespendet bekommt und vor allem länger haltbare Lebensmittel benötigt, hat Rotary Produkte für den Grundbedarf im Wert von 500 Euro eingekauft und der Tafel zur Verfügung gestellt. Die Waren besorgten Rotary-Mitglied Michael Stimmer und seine Frau Paulina, die sich bei der Tafel ehrenamtlich engagiert.

Der Rotary-Club setze sich „auch außerhalb der Weihnachtstombola für Soziales in Dorfen ein“, betont Präsident Hans Graßer im Gespräch mit unserer Zeitung. Und vielleicht „motiviert das auch andere Vereine, ähnliche Aktionen zu starten, in der schwierigen Zeit jetzt, wo viele Menschen Hilfe und Organisationen Unterstützung benötigen“.

Tafel-Kunden werden einmal wöchentlich beliefert

Die Tafel Dorfen wird von der Nachbarschaftshilfe (NBH) Dorfen organisiert und betrieben. Vorsitzende Ruth Wildgrube sagt, sie habe sich über „die wunderbare Sache vom Rotary-Club sehr gefreut“.

Die Dorfener Tafel muss aufgrund der Corona-Beschränkungen derzeit geschlossen bleiben, erinnert Wildgrube. Um dennoch dem Tafel-Auftrag nachzukommen, werden Waren an berechtigte Tafel-Kunden einmal wöchentlich geliefert. Dazu müsse man sich aber anmelden, telefonisch unter (08081) 957 72 60 oder per E-Mail an info@nachbarschaftshilfe-dorfen.de.

Wer keine Tafelberechtigung hat, aber dennoch Hilfe bei der Besorgung von Dingen für den täglichen Bedarf braucht, könne sich beim Einkaufs- und Besorgungsnotdienst der NBH anmelden, ebenfalls unter der oben genannten Telefonnummer oder E-Mail-Adresse. Dieser Hilfsservice gilt für Menschen über 65 Jahren, die Vorerkrankungen haben, krank oder in häuslicher Quarantäne sind und keine Familienangehörigen, Freunde oder Nachbarn haben, die für sie einkaufen können. Die Situationen können sich täglich ändern, schildert die Vorsitzende, weshalb aktuelle Hinweise sofort auf der Homepage (www.nachbarschaftshilfe-dorfen.de) veröffentlich werden. 

Hermann Weingartner

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