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Vorstellung über den Dächern von Dorfen: Julia Neuberger und Bürgermeister Heinz Grundner.

Neue Mitarbeiterin im Rathaus

Schulterschluss mit Gewerbe und Handel

  • vonCIF.H. Weingartner
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Die Stadt Dorfen hat die Stabsstelle S2 „Öffentlichkeitsarbeit und Wirtschaftsförderung“ neu besetzt. Für den langjährigen Leiter Georg Seitz, der in den Ruhestand verabschiedet wurde, ist jetzt Julia Neuberer im Rathaus.

Dorfen – Die junge Frau aus Mühldorf wurde kürzlich in einem Pressegespräch von Bürgermeister Heinz Grundner offiziell vorgestellt. Seit Anfang Februar leitet Neuberger im Rathaus bereits den Bereich „Wirtschaftsförderung und Standortmarketing, Öffentlichkeitsarbeit und Presse“ zusammen mit Pressesprecherin Gudrun Gersbach und Kulturmanagerin Marion Biewer, berichtete Grundner. Neuberger betreue den Schwerpunkt „Wirtschaftsförderung“. Dabei soll die 27-Jährige weiter engen Schulterschluss mit den Gewerbetreibenden, Handel, Handwerk, dem Förderkreis Dorfen und dem Cima-Stadtmarketing suchen und pflegen.

Zu Neubergers Aufgaben gehört es, weitere Maßnahmen im Bereich des Innenstadt-Marketings ISEK (Integriertes Stadtentwicklungskonzept) anzustoßen und Konzepte für die lokale Wirtschaftsförderung zu erarbeiten sowie die Vernetzung der örtlichen Wirtschaft. Mit Grundner zusammen ist sie vor allem auch Ansprechpartnerin für das heimische Gewerbe sowie Interessenten, die sich in Dorfen ansiedeln wollen. Die Zusammenarbeit mit dem Gewerbereferenten des Stadtrats, Martin Greimel, gehöre auch dazu.

Für die Stadt sei es wichtig gewesen, jemanden als Seitz’ Nachfolger zu finden, den man „nicht grundlegend neu einarbeiten muss“, betonte Grundner. Da habe man mit Neuberger „die ideale Bewerberin herausgesucht“. Erfahrungen bringe die neu Stabsstellenleiterin dazu mit.

Die Mühldorferin hat nach dem Abitur Tourismusmanagement studiert und ihr Studium mit Bachelor-Abschluss beendet. Bald habe sie erkannt, „dass klassischer Tourismus nicht meins ist“. Darauf machte die 27-Jährige ihren Master in Wirtschaftsgeografie. Um „in die regionale Richtung zu kommen“, habe sie da bereits nebenbei als Werkstudentin in der Regionalentwicklung im Mühldorfer Landratsamt gearbeitet. Nach dem Studium folgte der berufliche Einstieg bei der Regierung von Oberbayern in der Wirtschaftsförderung, wo sie im Bereich Digitalbonus tätig gewesen sei, ein Förderprogramm für kleine und mittelständische Unternehmen.

Es folgte ein Wechsel ans Umweltministerium im Aufgabenfeld EU-Strukturförderung und Klimapolitik – „ein spannender Einblick“. Neuberger wollte aber „eher auf die niedrigere Ebene, einfach, um vor Ort was bewegen zu können“, schildert die Stabsstellenleiterin ihre beruflichen Vorstellungen. „Vom Ministerium aus ist das nicht so möglich.“ Dann habe sie die Ausschreibung der Stadt Dorfen gesehen und sei sofort überzeugt gewesen, dass dieser Job genau passe. Bis jetzt habe ihr diese Entscheidung recht gegeben. 

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