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Nur ein weißer Strich trennt Straße und Schulweg. Eine Erhöhung des Gehwegs soll Sicherheit bringen.

Genossen stellen Dringlichkeitsanträge

SPD Dorfen für mehr Schulwegsicherheit

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Weit über 1500 Kinder und Jugendliche besuchen das Dorfener Schulzentrum mit Grund- und Mittelschule, Gymnasium sowie Förderschule. Vor allem das letzte Wegstück an der B15 ist gefährlich.

Dorfen – Weit über 1500 Kinder und Jugendliche besuchen das Dorfener Schulzentrum mit Grund- und Mittelschule, Gymnasium sowie Förderschule. Vor allem das letzte Wegstück an der B15 ist gefährlich. Eine Verbesserung der Schulwegsicherheit fordert jetzt Ernst Giller für die SPD-Stadtratsfraktion. Er stellt drei Dringlichkeitsanträge an die Stadt. Mittel für die Verbesserung der Schulwegsicherheit sollen demnach in den aktuellen Haushalt eingeplant werden.

Verstärkt würden die Probleme durch die Vollsperrung der B15 für den Neubau der Isenbrücke, sagt Giller. Die SPD-Fraktion fordere daher für die Zeit der Brückensperrung den Kindern aus dem Baugebiet „An der Mühlleite“ bei Hampersdorf die Möglichkeit einzuräumen, einen Schulbus zu nutzen. Während des Brückenbaus sei mit einem „deutlich erhöhtem Gefährdungspotenzial“ zu rechnen, weil umgeleitete Schulbusse von der Mehlmühle über die Leiten zur Schule fahren. Abhilfe soll laut Antrag eine temporäre Bushaltestelle an der Sophie-Scholl-Straße bringen, so müssten die Kinder die dann stark befahrene Straße an der Leiten nicht queren.

Im Rahmen des Mobilitätskonzepts soll nach dem Brückenbau über „geeignete Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit beraten werden, etwa den Einsatz des Stadtbusses“.

Besonders gefährlich für kleine Kinder

Der SPD-Antrag sieht weiter eine Verbreiterung des Fuß- und Radwegs westlich der B15 zwischen Mitterfeld und Fußgängerampel vor. Dort queren die Schüler die Straße in Richtung Schulzentrum. Das rund 50 Meter lange Wegstück soll auf drei Meter aufgeweitet werden, weil die Bundesstraße dort mit Schwerlastverkehr besonders stark frequentiert sei. Vorbei donnernde Lkw hätten eine besonders für kleine Kinder gefährliche Sogwirkung. Mit der Verbreiterung wäre die gesetzliche Mindestbreite erreicht, um eine Schutzeinrichtung anzubringen, ähnlich der Absperrung des Gehwegs an der B15 bei der Kreisklinik. Die Kette mit den Pfosten habe sich dort seit Jahrzehnten bewährt.

Zu gefährlichen Situationen komme es zudem für Schüler auf dem Weg zu Hort und Mittagsbetreuung im Kinder- und Jugendhaus. Am Bernöder Weg, Ecke Ludwig-Mertl-Straße ist der Fußweg nur mit einer Farbmarkierung gekennzeichnet. An der beengten Stelle fahren Schulbusse und Eltern mit Autos, die ihre Schüler abholen. Hier schlägt die SPD vor zu prüfen, ob der nördliche Fußweg erhöht und die Randstreifen zur Wohnbebauung als Ausweichstreifen ertüchtigt werden könnten. 

Hermann Weingartner

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