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Ohne schlechtes Gewissen auf das stille Örtchen: Die Aktion „Nette Toilette“ macht das in Dorfen jetzt möglich. Vorgestellt wurde sie (v. l.) von Bürgermeister Heinz Grundner, Georg Seitz, Markus Jocher (CIMA), Sandra Pilz, Stefan Tremmel (Förderkreis) und Christine Gruber (Bäckerei Gruber).

„Nette Toilette“

Dorfen startet eine Klo-Offensive

  • Anton Renner
    vonAnton Renner
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Dorfen hat jetzt ein Klo-Konzept: 13 Gaststätten und Geschäfte in der Stadt stellen ab sofort kostenlos ihre „stillen Örtchen“ öffentlich zur Verfügung. „Nette Toilette“ heißt die Aktion von Stadt und Förderkreis, die Dorfen als Einkaufsstadt weiter attraktiver machen soll.

Dorfen – Wer war nicht schon in der Situation: Man ist in einer Stadt unterwegs und plötzlich überkommt einem ein dringendes Problem. Die Lösung: Schnell ins nächste Lokal, was bleibt einem sonst übrig. Da steht aber draußen „WC-Benutzung nur für Gäste“, und man hat ein schlechtes Gewissen, wenn man trotzdem eintritt und versucht, von den Mitarbeitern nicht gesehen und angesprochen zu werden. In Dorfen kann man sein „Geschäft“ ab sofort ganz entspannt erledigen. Denn Dorfener Einzelhändler und Gastronomen stellen ihre Toiletten öffentlich zur Verfügung.

Im Rahmen des Projektes „Nette Toilette“ wird Bewohnern und Besuchern der Stadt Dorfen eine hervorragende Situation an öffentlich zugänglichen Toiletten zur Verfügung gestellt. Dorfen geht damit in Sachen Gastfreundschaft mit gutem Beispiel voran. Dazu erlauben die bislang 16 teilnehmenden Betriebe während ihrer Öffnungszeiten den uneingeschränkten Zugang zu ihren sanitären Anlagen.

Bei einem Pressegespräch stellten Bürgermeister Heinz Grundner, Georg Seitz (Personalmanagement) und Pressesprecherin Sandra Pilz von der Stadt sowie Förderkreisvorsitzender Stefan Tremmel und Projektleiter Markus Jocher das Projekt „Nette Toilette“ vor. Wo es saubere und gut ausgestattete „Örtchen“ gibt, ist in der Stadt an den Betrieben durch gut sichtbar angebrachte Aufkleber mit einem 00-Smiley gekennzeichnet. Diese können öffentlich und kostenlos benutzt werden. „Damit ist Dorfen um ein Qualitätsmerkmal reicher“, sagte Stadtchef Grundner. Die Stadt zahlt den Teilnehmern monatlich 40 Euro. Damit soll den Betrieben der Mehraufwand für die Reinigung ihrer Toiletten durch die öffentliche Benutzung ausgeglichen werden.

Flyer mit weiteren Informationen ergänzen die Aktion. Neben den Öffnungszeiten der Betriebe finden Gäste und Besucher der Stadt Informationen, wo behindertengerechte Toiletten zu finden sind oder wo etwa der Nachwuchs gewickelt werden kann. Die Flyer können auch über die Internetseiten der Stadt Dorfen (www.dorfen.de) und des Förderkreises Dorfen (www.foerderkreis-dorfen.de) heruntergeladen werden.

„Derartige Maßnahmen kosten nicht viel, erzielen aber eine große Wirkung“, so der Bürgermeister. Er dankte allen, die die Aktion unterstützen, für ihr Engagement.

Die Teilnehmer

Bäckerei & Café Gruber (Rathausplatz),Da Antonio (Jahnstraße), Eiscafé Venezia (Rathausplatz), Der Heuschneider und Cafélounge (Haager Straße), Gärtnerei Gauster (Isener Straße), Gasthaus am Markt (Unterer Markt), Café am Markt (Unterer Markt), Gasthaus Lebzelter Apothekergasse), Jakobayer Bar & Bistro (Unterer Markt), Johanniscafé (Johannisplatz), La Dolce Vita (Marienplatz), Martins Backstube und Café (Haager Straße), Café Oggi (Marienplatz),Al Capone (Johannisplatz), Taverna Sirtaki (Brandstattgasse), Wailtl Bräu (Marienplatz).

Stefan Tremmel, Vorsitzender des Förderkreises Dorfen, gefällt besonders die deutschlandweite Einheitlichkeit des Konzepts. „Egal, in welcher Stadt sich der Gast befindet, am Logo erkennt er die ,Nette Toilette‘ sofort.“. Projektmanager Markus Jocher von der CIMA Beratung & Management GmbH und Georg Seitz, bei der Stadt unter anderem zuständig für Organisation, freuen sich besonders, dass alle in Frage kommenden Unternehmer spontan ihre Beteiligung zugesagt hätten. Mit dem Konzept „Nette Toilette“ setzen Dorfener Gastronomen und Unternehmer ein lange beschlossenes Vorhaben um. Die Idee hat seinen Ursprung in Aalen in Baden-Württemberg und ist bisher in über 250 Städten und Kommunen in Deutschland umgesetzt.

Weitere Informationen zu der Aktion gibt es bei Sandra Pilz, Leiterin Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit/Wirtschaftsförderung, Tel. (0 80 81) 411-57 (E-Mail pilz.sandra@dorfen.de) sowie bei Projektleiter Markus Jocher Tel. (01 76) 82 02 71 71 (E.Mail stadtmarketing@dorfen.de).

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