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Die Trachtler von Almrausch Wasentegernbach waren mit 100 Personen mit samt Blaskpelle dabei.

Schützen- und Trachtenzug beim Dorfener Volksfest

Tradition und Brauchtum hochleben lassen

Laute Böllersalven haben ein furioses Volksfestfinale angekündigt. Mehr als 1200 Schützen und Trachtler sowie sechs Musikkapellen haben am Nachmittag beim Schützenzug durch die Stadt Tradition und Brauchtum hochleben lassen.

Von Peter Stadler

Dorfen – Um 13 Uhr stellten sich die Böllerschützen von Rimbachquelle Hofgiebing und die Holzlandböllerschützen auf dem Dorfener Ruprechtsberg auf und gaben den Startschuss für das Standkonzert am Marktplatz vor der Veitskirche. Die Dorfener Stadtkapelle, die Blaskapelle St. Wolfgang und die Bundesmusikkapelle Mühltal aus Tirol begeisterten die Zuhörer mit bayerischer und österreichischer Blasmusik. Zum Festzug mit insgesamt sechs Zügen kamen dann noch die Trachtenkapelle Wasentegernbach und die Blaskapellen aus Buchbach und Schwindegg dazu.

25 Vereine und prächtige Gespanne

Von der Haager Straße aus über den Rathausplatz startete um 14 Uhr der Schützen- und Trachtenzug durch die Isenstadt zur Festhalle. Hinter der Gaustandarte folgten die Dorfener Gauschützenkönige und -königinnen, 25 Schützenvereine aus dem Gau Dorfen sowie Abordnungen aus den Schützengauen Erding, Mühldorf und Rosenheim mit ihren Gaukönigen. Dazwischen sorgten prächtige Gespanne für einen farbenfrohen Umzug. Am stärksten vertreten war heuer der Trachtenverein Almrausch Wasentegernbach, als Jubiläumsverein durften sie mit der eigenen Kapelle einen Zug anführen und auch der Trachtenverein d’Stoarösler Dorfen marschierte mit.

Die Gaukönige Andreas Loipfinger, Jugendkönigin Lisa Daumoser, Damenkönigin Rosmarie Aigner und Luftpistolenkönig Helmut Schönauer gingen der Gaustandarte hinterher.

Ein Extralob verdienten sich auch gestern wieder die Rosserer und zwei Kutscherinnen, die ihre Pferde gestriegelt in die geschmückten Kutschen spannten. Für sie war schon in den Morgenstunden Arbeit angesagt, als es darum ging, die Tiere und Fahrzeuge für den Umzug vorzubereiten und nach Dorfen zu bringen. Und auch nach der anstrengenden und umsichtigen Fahrt durch die Isenstadt ging es nicht in die Festhalle zu einer frischen Maß, sondern erst wieder nach Hause, um die Pferde zu versorgen.

Schattenplätze gefragt

Bei 30 Grad waren Schattenplätze für die Zuschauer gefragt und die Taferlbuben und -mädchen sowie die Fahnenträger waren nicht zu beneiden. Am Ende in der Festhalle zählten die Verantwortlichen um Dorfens Gauschützenmeister Georg Schatz 1200 Teilnehmer, darunter 150 Kinder und ebenso viele Musikanten. Der Gauchef zeigte sich dabei stolz und dankbar zugleich, dass die Vereine wieder aktiv an dieser Brauchtumsveranstaltung mitgewirkt haben und die Schützen und Trachtler sich von der besten Seite gezeigt haben.

Lob von Bürgermeister und Landrat

Bürgermeister Heinz Grundner sprach ein Lob an den Gau Dorfen aus, der mit der Durchführung des Schützen- und Trachtenzuges jedes Jahr zum Abschluss des Dorfener Volksfestes für ein Glanzlicht im kulturellen Leben der Stadt sorgt. Auch Bezirksschützenmeister Alfred Reiner freute sich über einen schönen Tag in Dorfen und zollte allen Lob und Anerkennung. Ebenso begeistert war Landrat Martin Bayerstorfer. Er bezeichnete die Veranstaltung als ein ausdrucksstarkes Zeichen, bei dem Brauchtum und Tradition gepflegt wird.

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