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Für Treue und Übungsfleiß geehrt (v. l.): Kreisbrandmeister Rudi Hohenadl, Vorsitzender Hans Jürgen Drobilitsch, Kassier Robert Lohmayer, Martin Renner (40 Jahre), 2. Kommandant Matthias Wimmer, Josef Stadler, Martin Ernst, Kommandant Michael Weinberger, Franz Josef Ernst, Schriftführer Sebastian Ernst, 2. Vorsitzende Julia Weinberger, Bürgermeister Heinz Grundner und Feuerwehr-Referent Josef Wagenlechner.

„Ihr macht‘s die Arbeit perfekt“

Feuerwehr Schwindkirchen: Viel Lob für verjüngte Truppe

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Generationswechsel: Die Feuerwehr Schwindkirchen verjüngt sich. Für ihre Arbeit gab es bei der Jahreshauptversammlung Lob von allen Seiten.

SchwindkirchenEinen Generationenwechsel hat es 2019 in der Leitung der Ortsfeuerwehr Schwindkirchen gegeben. „Die Führung hat sich bestens bewährt“, lobte Bürgermeister Heinz Grundner in der Jahreshauptversammlung vor mehr als 50 Mitgliedern beim Neuwirt. Kommandant Michael Weinberger und sein Vize Matthias Wimmer freuten sich über acht Neuzugänge, die die Ortswehr verstärken.

Die Mannschaft zähle derzeit 74 aktive, gut ausgebildete Feuerwehrdienstleistende, darunter drei Frauen und sechs Jugendliche, berichtete Weinberger. Ausrücken musste die Wehr im vergangenen Jahr 13 Mal – zu sechs Bränden und sieben technischen Hilfeleistungen. Rund 190 Stunden wurden dabei ehrenamtlich geleistet. Damit jeder Handgriff sitzt, wurde der Ernstfall elfmal geübt. Die Aktiven opferten dafür insgesamt 240 Stunden ihrer Freizeit. Dazu gab’s elf Funkübungen und weitere Lehrgangsteilnahmen. Fleißig war auch der Nachwuchs mit 15 Übungen.

Lob vom Bürgermeister: „Macht‘s bitte alle weiter“

Der Kommandant dankte allen für ihr Engagement und ihre Einsatzbereitschaft. Grundner betonte, dass alle zehn Dorfener Feuerwehren „an einem Strang ziehen“. Die Ortswehr Schwindkirchen leiste ihren Beitrag mit „hoher Qualität“.

Bei den Einsätzen müssten die Feuerwehrleute „schwierige Arbeit leisten, die oft körperlich und mental belastete“. Dafür dankte der Bürgermeister allen Aktiven. Zudem leiste die Feuerwehr mit ihren Aktivitäten einen wichtigen Beitrag zum Erhalt des gesellschaftlichen Lebens im Ort. „Macht’s bitte alle weiter“, so Grundners Appell.

„Eine super Truppe“ mit zwei Frauen in der Führung

In Schwindkirchen sei „eine sehr junge Mannschaft und relative junge Führung“ am Werk, sagte Josef Wagenlechner. Der Feuerwehr-Referent des Stadtrats lobte: „Ihr macht’s die Arbeit perfekt.“ Kreisbrandmeister Rudi Hohenadl stimmte in das Lob ein: „Ihr habt’s eine super Truppe“ – mit gleich zwei Frauen in der Führung.

„Ihr seid’s immer da, wenn der Vorstand schreit“, bedankte sich Vorsitzender Hans Jürgen Drobilitsch. Traditionell ehrte er die fleißigsten Übungsteilnehmer. Präsente gab es für Franz Josef Ernst, Martin Ernst, Lorenz Westenthanner, Marianne Westenthanner, Josef Stadler und von der Jugend Eva Westenthanner. Für 40 Jahre aktiven Dienst geehrt wurden Martin Renner und Michael Untergehrer und für 25 Jahre Stefan Sternegger. Als Aktive ausgeschieden sind wegen Erreichens der Altersgrenze Gregor Sternegger und Bartholomäus Weichselgartner.

Hermann Weingartner

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