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Erfolgreicher Dorfener: Josef Mittermeier.

Vice President Josef Mittermeier

Dorfener Know-how im kalifornischen Silicon Valley

15 Milliarden US-Dollar Wagniskapital zirkulieren in einem Gebiet, das etwa so groß ist wie der Landkreis Erding.

Dorfen – Dort ist der Dorfener Josef Mittermeier regelmäßig unterwegs: im kalifornischen Silicon Valley. Auf Einladung von GyDolumni, der Ehemaligenvereinigung des Gymnasiums, hat der promovierte Phyiker, der 1987 am Gymnasium Dorfen Abitur gemacht hat, an seiner alten Schule über seine Arbeit berichtet.

Mittermeier ist Senior Vice President der Dräxlmaier Group, dem international führenden Autozulieferer aus Vilsbiburg. Das Unternehmen beschäftigt 60 000 Mitarbeiter und stattet nicht nur deutsche Premium-Autos aus, sondern fährt auch im Silicon Valley in den Cockpits mit – bei Tesla etwa. „Wir in Deutschland haben die Entwicklung schon ein bisschen verschlafen“, berichtete Mittermeier über die elektromobile Zukunft.

Der fürs Amerika-Geschäft zuständige Geschäftsführer von Dräxlmaier gab den Gymnasiasten auch Tipps für ihr künftiges Studium. Ingenieure aus Deutschland seien höchst angesehen in den USA: „Sie haben also die besten Voraussetzungen.“ Aber auch die deutsche Automobilindustrie sei dabei, den Rückstand aufzuholen, qualifizierte Leute würden auch hierzulande weiterhin gefragt sein. Apropos Schule: Was man bei uns „auch noch lernen muss“: In den USA gebe es aus den Universitäten heraus eine kraftvolle Start-Up-Kultur: „Wenn Sie eine gute Idee haben, gehen Sie zu der entsprechenden Abteilung dort – und sofort haben sie ein Büro, Unterstützung fürs Marketing, Geld, und Sie müssen sich nur noch um die Idee kümmern.“ Firmen wiederum würden ihre schulischen und universitären Wurzeln nicht vergessen und zahlten großzügig durch Sponsoring zurück. Dazu käme eine ganz besondere Philosophie: Wer scheitert, probiert es einfach aufs Neue. mt

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