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Freuen sich, dass der Kleiderladen weiterbestehen kann: Vorsitzende Ursula Cepelec, Marianne Ehrle und Ingrid Schöppel (v. l.) vom Dorfener Notgroschen. 

Neue Räume am Johannisplatz

Dorfener Notgroschen gerettet

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Dorfen - Vom Schießhallenplatz an den Johannisplatz: Der Sozialverein Dorfener Notgroschen hat eine neue Bleibe gefunden. Der Fortbestand des Kleiderladens ist damit gerettet. Dazu hat auch 3. Bürgermeisterin Doris Minet beigetragen.

Der Dorfener Notgroschen hat für seinen Kleider- und Haushaltswarenladen eine neue Heimat am Johannisplatz gefunden. Das freut den Vorstand des Sozialvereins, wie Vorsitzende Ursula Cepelec berichtet.

Die Einrichtung zählt zu den wichtigen Bausteinen im sozialen Netzwerk der Stadt. Der alte Standort am Schießhallenplatz im ehemaligen Armenhaus musste bekanntlich aufgegeben werden, weil das Gebäude abgerissen wird (wir berichteten). Dort hatten die Helfer neun Räume belegt. Auf Nachfrage von 3. Bürgermeisterin Doris Minet habe sich die Brauereifamilie Hörmann bereit erklärt, die ehemaligen Dorfener Stuben (Gasthaus der Brauerei Bachmayer) am Johannisplatz für den Sozialen Laden zur Verfügung zu stellen, heißt es in einer Pressemitteilung des Vereins.

„Nach endloser Suche sind wir froh, neue Räumlichkeiten gefunden zu haben. Vielen Dank an Seniorenreferentin Minet und an Familie Hörmann“, schreibt Cepelec.

Am Samstag fand noch ein letzter Räumungsverkauf am alten Standort am Schießhallenplatz statt. Voraussichtlich am Donnerstag, 26. September, will der Verein den neuen Laden am Johannisplatz eröffnen. Dann ist wie gewohnt donnerstags nur Verkauf, keine Annahme. Die Öffnungszeiten bleiben wie bisher von 8.30 bis 12 Uhr. Jeden Donnerstag und jeden ersten Samstag im Monat ist Warenverkauf, jeden dritten Samstag im Monat wird Ware angenommen.

Das Führungsteam um Celepec bittet die Bürger, diese Annahmezeiten unbedingt zu beachten. Immer wieder kommt es offenbar vor, dass ausrangierte Sachen in Kartons, Säcken oder Taschen vor der Tür abgestellt werden, wenn geschlossen ist. Diese landen dann ungesehen im Container. „Das wäre doch schade für die guten Stücke“, so die Vorsitzende.

Mit dem Reinerlös des Ladens wird die Kinder- und Jugendarbeit in Dorfen unterstützt, aber auch an bedürftige Rentner gedacht. „Der Verein ist das Engagement politisch unabhängiger, sozial engagierter Dorfener Bürgerinnen und Bürger“ – so steht es in der Satzung. Der Zweck: in Not geratenen Dorfener Bürgern unbürokratisch finanzielle Hilfe zu gewähren. Hilfe kann jeder erhalten, der zum Zeitpunkt des Notfalls in Dorfen amtlich gemeldet ist. Der Notgroschen finanziert sich durch Mitgliedsbeiträge und Spenden. 

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