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Tadellos hat‘s brennt: Die Schrebergärtner stoßen auf den Volksaufstand an.

Bierkrieg-Feier

Dem Dorfener Volksaufstand gedacht

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Eine Gruppe Dorfener Schrebergärtner hat 107 Jahre nach dem Dorfener Bierkrieg dem legendären Volksaufstand gedacht.

Dorfen - Tadellos hat’s brennt – darüber waren sich Dorfener Schrebergärtner um Günter „Gifti“ Janocha einig, die am Wochenende als Knechte, Mägde, Radaubrüder und Bauersleute an den Dorfener Bierkrieg von anno 1910 erinnert haben. In historischem Gewand wurde dem legendären Dorfener Volksaufstand vor 107 Jahren gedacht.

Damals, am 5. Juni 1910, zündeten aufgebrachte Bürger wegen einer Bierpreiserhöhung von zwei Pfennigen mehrere Wirtshäuser in der Isenstadt an. Das Bier stand auch im Mittelpunkt des Gedenktreffens im Schrebergarten beim Bahnhof. Wie anno dazumal zu Bierkrieg-Zeiten wurde auch bei der Feier Dunkles getrunken, das die Brauerei Bachmayer anlässlich der ersten Bierkrieg-Festspiele 1995 nach Originalrezept gebraut und seitdem im Sortiment hat.

Zum Volksaufstand ist es 107 Jahre nach dem Bierkrieg aber nicht gekommen: Wegen Freibier geht ja bekanntlich niemand auf die Barrikaden. 

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