Der wiedergewählte Vorstand (v. l.): Paul Amets bichler, Robert Kremser, Josef Bauer, Franz Mooser, Rudolf Angermeier, Johann Winkler, Hermann Gallenberger, Andreas Blumreiter, Walter Lausecker, Matthias Gallenberger und Ludwig Wegmann.

Krieger- und Soldatenkameradschaft Eibach

Ein Auftrag, der nachdenklich stimmt

Die Krieger- und Soldatenkameradschaft Eibach kann auf ihre bewährte Führungsmannschaft vertrauen.

Eibach In der Versammlung nach dem Kriegerjahrtag standen Neuwahlen an, bei denen Wahlleiter Konrad Wandinger leichtes Spiel hatte. Der gesamte Vorstand um den Vorsitzenden Rudi Angermeier hatte sich zuvor zum Weitermachen entschieden.

Lediglich Hans Haberstetter schied auf eigenen Wunsch aus. Er war von 1990 bis 1997 Vorsitzender gewesen und arbeitete seitdem als Beisitzer mit. „Seinen Rat und seine Beiträge bei den Vorstandssitzungen wussten wir immer sehr zu schätzen“, lobte der Vorsitzende.

Haberstetter wies in einer kurzen Rede darauf hin, dass ihm der Kriegerverein sehr am Herzen liege und ihn der Kriegerjahrtag mit dem namentlichen Verlesen der Gefallenen und Vermissten immer nachdenklich stimme. „Jede Familie, jeder Hof, jedes Haus hat die Grausamkeiten des Krieges erlebt und Opfer gehabt. Dass es seit mehr als 70 Jahren in Europa keinen Krieg mehr gibt, ist keine Selbstverständlichkeit. Wir sind verpflichtet, für den Frieden einzutreten“, betonte er.

In diesem Geist hatten die Kameraden zuvor auch den Gedenkgottesdienst für Gefallene und Vermisste der beiden Weltkriege in Staffing gefeiert. Der Vorsitzende verlas dabei alle Namen. Den Kirchenzug mit sieben Fahnenabordnungen der Ortsvereine führte die Blasmusik Eibach an. Ruhestandspfarrer Konrad Mühlbauer zelebrierte den Gottesdienst. Libera und „Treue Kameraden“ sowie drei Kanonenschüssen beendeten den kirchlichen Teil.

Zur Versammlung im Gasthaus Mayer waren 58 Gäste gekommen, darunter das 91-jährige Ehrenmitglied Lorenz Held. Schriftführer Matthias Gallenberger informierte über die Vereinsaktivitäten und berichtete als kommissarischer Kassier über die Finanzen. Mit einem Überschuss von etwas mehr als 1100 Euro sei der Kassenstand auf knapp 7000 Euro gewachsen.

Der Bericht des Vorsitzenden umfasste den Dank an die Sammler, die jedes Jahr für den Volksbund der Deutschen Kriegsgräberfürsorge von Haus zu Haus gehen. Heuer hätten sie mehr als 1500 Euro gesammelt. 

Der Vorstand:

Vorsitzender:Rudi Angermeier; 2. Vorsitzender:Franz Mooser; Kassier und Schriftführer: Matthias Gallenberger; Beisitzer: Paul Ametsbichler, Robert Kremser, Josef Bauer, Johann Winkler (neu); Kassenprüfer: Andreas Blumreiter, Ludwig Wegmann; 1. Fähnrich:Georg Wimmer; Fahnenbegleiter: Walter Lausecker, Josef Bauer, Ludwig Wegmann; Kanonier:Hermann Gallenberger. red

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