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Ein Glücksfall für die Stadt und die Dorfener Bürger

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Von: Anton Renner

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Redakteur Anton Renner

Das Dorfener Alten- und Pflegeheim Marienstift ist nicht nur in normalen Zeiten ein Haus, das Maßstäbe setzt. Auch während der Corona-Pandemie leistet das Personal herausragende Arbeit, meint Redakteur Anton Renner in seinem Wochenkommentar.

Nicht selten wird das Wort „Glücksfall“ inflationär verwendet, um übertrieben auf etwas aufmerksam zu machen. Doch im Falle des städtischen Alten- und Pflegeheimes Marienstift ist dies anders. Für Dorfen und die Bürger der Stadt ist das Marienstift wirklich ein echter Glücksfall. Das Haus mit knapp 90 Pflegeplätzen genießt zu recht einen ausgezeichneten Ruf. Wer im Alter nicht mehr alleine für sich sorgen kann, wer keine Familie hat oder pflegebedürftig ist, der ist in dem kommunalen Altenheim bestens aufgehoben. Dies liegt vor allem an den über 130 Menschen, die dort arbeiten. Ob Heimleitung, Pflegefachkräfte oder Pflegehelfer – allesamt stehen dafür, den teils schwer kranken Bewohnern ihren Lebensabend so angenehm und liebevoll wie möglich zu gestalten.

In den vergangenen Monaten wuchs das Team über sich hinaus. Die Corona-Pandemie brachte Belastungen mit sich, die vorher so nicht denkbar waren. Und auch diese Herausforderung wurde gemeistert. Das verdient unser aller Anerkennung und Respekt! Wie menschlich und familiär es im Marienstift zugeht, zeigt auch die Tatsache, dass sich nicht wenige der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über ihren Dienst hinaus auch noch ehrenamtlich im Haus engagieren.

Die 23 000 Euro Minus, die das Haus 2019 gemacht hat, sind eigentlich gar nicht der Rede wert. Dieses Geld ist bestens angelegt – in die Senioren, die großteils ein Leben lang in Dorfen gelebt und sich engagiert haben. Sie bekommen jetzt etwas an dem an Zuwendung zurück, was sie früher gegeben haben.

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