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Dorfen investiert wie nie zuvor

Ein Haushalt der Rekorde

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Es sind gewaltige Summen, die den Haushalt 2019 der Stadt Dorfen ausmachen. Mehr als 21 Millionen Euro will die Stadt investieren. So viel, wie noch nie zuvor in einem Jahr.

Dorfen – Möglich wird dies auch durch gestiegene Steuereinnahmen. Mit 4,4 Millionen Euro Gewerbesteuer und 10,7 Millionen Euro Anteil an der Einkommenssteuer rechnet Finanzverwaltungsleiterin Maria Bauer.

Trotz gewaltiger Ausgaben wird die Ergebnisrechnung aller Voraussicht nach mit einem Plus abschließen. „Damit ist der Haushalt auch genehmigungsfähig“, konstatierte Bauer bei der Etat-Vorberatung im Finanzausschuss des Stadtrats. Die Personalkosten erreichen mit geschätzten 10,584 Millionen Euro einen neuen Höchststand. Vergangenes Jahr gab die Stadt dafür noch 9,16 Millionen Euro aus. Die Ursachen für die satte Steigerung liegen an Personaleinstellungen für die neue Kita am Marienstift, aber auch an höheren Tariflöhnen, die zu zahlen sind.

Etwa drei Millionen Euro kostet die Möblierung des neuen Rathauses, das im März bezogen werden soll. Beim Straßenbau sind die größten Posten Erschließungskosten mit etwa 1,6 Millionen Euro. 300 000 Euro werden A 94-Lärmschutzmaßnahmen bei Schwindkirchen kosten. Für die auf 1,6 Millionen Euro taxierte Umgestaltung der B 15-Ortsdurchfahrt sind heuer 300 000 Euro eingeplant. Die Generalsanierung des Geh- und Radweges über den Isenflutkanal wird auf 210 000 Euro geschätzt. Weitere 320 000 Euro sollen in eine barrierefreie Innenstadt investiert werden.

Für die Beseitigung des Bahnübergangs bei Lappach muss Dorfen aufgrund gesetzlicher Regelungen 400 000 Euro bezahlen. Zusätzliche Fahrradständer am Bahnhof schlagen mit 180 000 Euro zu Buche. In den Hochwasserschutz in Dorfen und Schwindkirchen werden 1,1 Millionen Euro gesteckt. Für Kanalerneuerungen sind 400 000 Euro eingeplant. Für den Bauhof sind Anschaffungen in Höhe von über 400 000 Euro vorgesehen, Aufwendungen für die zehn Feuerwehren machen 267 000 Euro aus. Darin enthalten ist ein neues Fahrzeug für die Dorfener Stützpunktfeuerwehr.

384 000 Euro Investitionskostenzuschuss für Renovierung und Umbau wird die Stadt aufgrund eines geschlossenen Defizitvertrages an das Kinderhaus in Kloster Moosen bezahlen, das seit 2017 vom Seraphischen Liebeswerk betrieben wird. Die gute Nachricht für Haus- und Grundbesitzer: Die Grundsteuern A und B sollen nicht angehoben werden.

Die größte Einnahmequelle der Stadt ist der Einkommenssteueranteil mit geschätzten 10,7 Millionen Euro. Das sind um über eine halbe Million Euro mehr als im Vorjahr. Den Ansatz der Gewerbesteuer hat Finanzchefin Bauer auf 4,4 Millionen Euro taxiert. 2018 war der Ansatz bei vier Millionen Euro, tatsächlich eingenommen wurden 4,495 Millionen Euro. 1,3 Millionen Euro Grundsteuer B (Grund und Boden) und 220 000 Euro Grundsteuer A (Land- und Forstwirtschaft) sollen in die Gemeindekasse fließen. Drei Millionen Euro Schlüsselzuweisungen vom Land erwartet die Stadt.

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