Diamantene Hochzeiter feierten Magdalena und Georg Mayer (vorne) mit der Familie. Es gratulierten auch Dritte Landrätin Gertrud Eichinger und Vizebürgermeister Günther Drobilitsch (hinten, M.) sowie Pater Augustine Annikkattu (r.). Foto: Weingartner

Goldene Hochzeit Mayer

Ein Leben für die Familie und die Wirtshausgäste

Eine Diamantene Hochzeit, sechs Jahrzehnte gemeinsames Eheleben, ist ein besonderes Jubiläum. So lange sind Magdalena und Georg Mayer aus Eibach glücklich verheiratet.

Eibach – Ihren Hochzeitstag feierten die Diamant-Hochzeiter gebührend mit Familie und Freunden. Praktisch war, dass es die Jubilare nicht weit hatten – in die Gaststube in der heimischen Wirtschaft. Die beiden führten Jahrzehnte ihre Wirtschaft, den bekannten Mayer-Wirt z’Eibach, bevor sie den Gasthausbetrieb an die Jungen übergaben. Vom benachbarten Kloster Algasing war Pater Augustine Annikkattu gekommen. Der Geistliche brachte nicht nur den Jubilaren seine Glückwünsche und den Segen Gottes mit, sondern er segnete gleich auch noch das ganz neu hergerichtete Nebenzimmer im Gasthaus.

Kurz Wege hatten die Mayers nicht nur bei der Jubiläumsfeier. Zur amtlichen Besiegelung der Ehe brauchten sie damals keine Minute gehen, denn die Kanzlei der früher noch eigenständigen Gemeinde Eibach war nur wenige Meter vom Wirtshaus entfernt im alten Schulhaus untergebracht. Den kirchlichen Segen gab es dann in der Staffinger Kirche.

Kennengelernt hat sich das Paar beim früheren Wirt z’Kalling, der Heimat der Jubilarin, einer geborene Drexler. Das Jubelpaar hat fünf Kinder großgezogen und freut sich heute über sieben Enkelkinder. Die Mayers haben zeitlebens viel gearbeitet, denn neben ihrer Landwirtschaft betrieben sie auch die Wirtschaft, wo früher im Saal noch vor allem die Einheimischen ihre Hochzeiten feierten. Für die Jubilarin war das Mitanpacken nichts Außergewöhnliches, denn sie half schon als Kind ihrem Vater, der landwirtschaftliche Gerätschaften herstellte. Auf sein Butterfassl hatte er sogar ein Patent, erzählte die Jubilarin.

Im eigenen Gasthaus hatte jeder des Jubelpaares seinen eigenen Platz. Der Schorsch sah man immer hinter der Theke beim Einschenken, die Leni kümmerte sich in der Küche ums Essen für die Gäste. Auch beim Dorfener Volksfest waren die Mayers früher schon als Festwirte aktiv. Neben dem Geschäft war Georg Mayer auch einmal politisch. Er wurde in den Gemeinderat der früher selbstständigen Kommune Eibach gewählt.

Heute genießen die Mayers ihren Ruhestand. Die Jubilarin hat sich aus dem Geschäft gänzlich zurückgezogen. Doch den Seniorwirt trifft man immer noch öfters an seinem angestammten Platz hinter der Theke an.  prä

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