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Eine runde Sache : Der Projekttag kam bei den Sechstklässlern sehr gut an. 

Gymnasium Dorfen

Ein Schultag, der sich ums Thema Asyl dreht

„Asyl – der Flucht ein Gesicht geben!“, lautete das Thema eines Projekttags am Gymnasium Dorfen für die gesamte sechste Jahrgangsstufe statt.

Dorfen Vorbereitet hatte den Tag das Projektseminar Asyl unter der Leitung von Religionslehrer Andreas Kerscher.

„In acht Stationen sollten die Schüler ein möglichst abwechslungsreiches, kurzweiliges Programm durchlaufen, das nicht nur theoretisches Wissen vermitteln, sondern alle Sinne ansprechen und zum aktiven Mitmachen motivieren sollte“, erklärt Schulleiterin Andrea Hafner. Die Sechstklässler machten sich nach einer kurzen Einführung im Filmsaal auf zu einem Parcours durch die jeweils 20-minütigen Stationen. So konnten sie den Klängen der Dambura, einer zweisaitigen afghanischen Langhalslaute lauschen und sich von zwei afghanischen Tänzern dazu motivieren lassen, selbst mitzutanzen.

Die nächste Station bot eine Einführung in die arabische Schrift. Schnell erkannten hier die Schüler, dass zwar unsere Ziffern aus dem Arabischen stammen, aber in arabischsprachigen Ländern stattdessen die altindischen Zahlen verwendet werden. Erfuhr man in der einen Station etwas über die sogenannten „Push- & Pullfaktoren“ der Flucht, konnten sich die Schüler bei einer anderen über Sprach- und Integrationskurse, Einbürgerungstests und Abkürzungen wie BAMF aufklären lassen. Die Schüler lernten auch viel über den ganz normalen Alltag in Syrien und die Küche des Nahen Orients.

Im nächsten Raum begaben sich die Schüler mithilfe des Romans von Annabel Wahba auf eine abenteuerliche Flucht über das Mittelmeer, und letztlich konnten sich alle zum Thema Integration auf einer Leinwand verewigen.

„Das Feedback der Schüler fiel äußerst positiv aus“, berichtet Schulleiterin Hafner und zeigt sich zufrieden über den gelungenen Projekttag.

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