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Grau statt grün: Puppenspielerin Annika Pilstl demonstrierte als Arbeiter, wie die Erde zunehmend zerstört wird.

UMWELTTHEATER

Ein Stück Wiese für die geschundene Welt

Höher, schneller, weiter: Die Dominanz des Menschen zerstört die Welt. Eindrucksvoll wurde dies in einem Theaterstück in der Grundschule am Mühlanger dargestellt.

Dorfen – „Ein Stück Wiese“, heißt das Theaterstück, dass die ersten und zweiten Klassen der Dorfener Grundschule Am Mühlanger zu sehen bekamen. Ermöglicht haben das die Projektbetreuerinnen des „Natur.Vielfalt.Isental“-Projekts, Gabi Starzer und Anja Thole.. In dem Stück freuen sich Frau Hummel und Herr Schmetterling jeden Abend bei Sonnenuntergang auf die Geschichten des Rosenkäfers.

Die ausgebildete Puppenspielerin Annika Pilstl nutzt ihren überdimensionalen Reifrock als interaktive und ständig wandelbare Bühne für die spannende und mitreißende Geschichte des Rosenkäfers über ein Stück Wiese und was damit passiert, wenn die Menschen die Schönheit dieses wunderbaren Fleckchens Erde entdecken. Mit vollem Einsatz, wunderbaren Einfällen und wahnsinnig überzeugendem Mimikspiel und ebensolcher Körpersprache entführte Pilstl Kinder und Lehrkräfte in eine andere Sichtweise auf unsere Welt. Mit viel hintersinnigem Witz zeigte sie die verstörende wie zerstörende Dominanz des Menschen über den Planeten. Das ständige Streben nach Verbesserungen, der Egoismus des Einzelnen, es sich immer schöner, sicherer, sauberer, spannender und komfortabler machen zu wollen, vernichtet oft die Lebensgrundlage vieler anderer.

Doch es gab zum Ende des Stücks eine positive Botschaft in dem Stück, wie es in einer Mitteilung der Wildland-Stiftung Bayern heißt: „Es ist noch nicht zu spät. Wenn wir alle ein wenig rücksichtsvoller mit unserer Umwelt umgehen und unser Tun überdenken, wird nicht alles Grüne durch vom Menschen gemachtes Grau ersetzt und wir können uns wie Frau Hummel und Herr Schmetterling noch weiter an der Schönheit der Natur erfreuen.“  ar

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