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Blick in die Zukunft: Anhand eines Modells konnten sich die Dorfener Bauausschussmitglieder um Bürgermeister Heinz Grundner (M.) ein Bild machen, wie die Kokocinski-Skulptur im Inneren des Rathauses einmal wirken wird.

Stellprobe im Rathaus

Ein Zuhause für die Himmelsleiter

Endlich eine neue Heimat: Die Skulptur „Jakob auf der Himmelsleiter“ des weltbekannten Künstlers Alessandro Kokocinski wird im Lichthof des neuen Dorfener Rathauses aufgestellt werden.

Dorfen – Bei einer Stellprobe mit einem Modell der Skulptur vor Ort hat sich der Bauausschuss des Dorfener Stadtrates dafür einhellig ausgesprochen. Ob nun auf einer Platte oder einem Sockel, das wird erst beschlossen, wenn der Boden im neuen Gebäude fertig ist. Die Skulptur des erst im Dezember 2017 verstorbenen Künstlers, Maler und Bildhauers ist ein Geschenk an die Stadt Dorfen.

Kokocinski lebte und arbeite von 1988 bis 1995 im Schloss Kalling. „Jakob auf der Himmelsleiter“, so nannte der Künstler sein Werk, kostete die Stadt nur die reinen Materialkosten von knapp 17 000 Euro und dürfte heute sicher ein Vielfaches wert sein. Bisher fristete das Kunstwerk ein einsames, unwürdiges Dasein, verpackt im städtischen Bauhof, weil man sich auf keinen geeigneten Standort hatte einigen können. Das Warten hat sich so vielleicht gelohnt, obwohl eine öffentliche Präsenz in der Innenstadt aus Sicht des Künstlers wohl eher gewünscht gewesen wäre. Hier waren aber Probleme bezüglich der Standfestigkeit angemahnt worden.

Hermann Weingartner

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