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Auf Lengdorfer Flur wird der vierspurigen Fahrbahn soeben der Boden bereitet.

Ein Baustellenbericht

A94: Eine Autobahn gräbt sich durchs Land

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Pastetten/Dorfen – Der Bau der A 94 München–Passau zwischen Pastetten und Heldenstein liegt nach Angaben der Projektgesellschaft Isentalautobahn voll im Zeitplan. Ab 2019 soll der Verkehr rollen. Wir haben die Baustelle aus der Luft betrachtet.

Die B15-Brücke bei Dorfen wird schon befahren. Darunter wird die A 94 verlaufen.

Seit dem Spatenstich zu Jahresbeginn durch Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt hat sich im Isental in den beiden Bauabschnitten Pastetten–Dorfen und Dorfen–Heldenstein viel getan. „Alle Baustraßen sind mittlerweile fertig und werden auch genutzt“, berichtet Oliver Lauw von der Projektgesellschaft Isentalautobahn als Bauherr im Auftrag des Bundes. 16 Brückenbauwerke seien bereits in Arbeit. Hierzu ergänzt Nikolaus Arndt von der Arge Bau der A 94: „Das betrifft auch die vier Großbrücken Isental, Goldach, Rimbach und Ornau.“ Laut Lauw „wird von beiden Seiten aus auf der gesamten Länge gearbeitet“. Die Trassierung hat seinen Angaben nach begonnen – mit den untergrundverbessernden Maßnahmen. Dafür seien auch erste Bohrpfähle gesetzt worden, um den Untergrund zu stabilisieren. Auch der so genannte schwere Erdbau sei in vollem Gange.

Bei Fendsbach werden Bohrpfähle eingerammt.

Der große Hügel am derzeitigen Autobahnende bei Fendsbach wird nach den Worten Arndts erst Anfang 2017 entfernt. Spätestens dann ist es offensichtlich, dass die Süd-Ost-Achse verlängert wird. „Direkt hinter dem Wall wird aber eifrig gearbeitet“, so Arndt. In der Tat, in diesem Bereich ist die Trasse schon gut erkennbar.

Die A 94 wächst: das Autobahnende bei Fendsbach mit Motocross-Hügel und planierter Trasse Richtung Buch.

Insgesamt ist der Abschnitt 33 Kilometer lang, beide Richtungsfahrbahnen sind jeweils zehn Meter breit. Realisiert werden vier Anschlussstellen und zwei Parkplätze mit Toiletten. Die Isentalautobahn wird fünf Großbrücken, 22 Überführungen und 41 Unterführungen aufweisen. 13,6 Kilometer Lärmschutzwall und 8,3 Kilometer Lärmschutzwand sind auf den 33 Kilometern vorgesehen. Das Gesamptrojekt ist mit 1,1 Milliarden Euro veranschlagt, reine Baukosten sind es 440 Millionen Euro.

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