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Eine Jahrhundert-Chance für Dorfen

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Eine Stadt braucht Visionen. Dorfen hat jetzt die einmalige Chance, die Sport- und Freizeitflächen auszulagern und am Stadtrat neu zu bauen. Die Chance muss genutzt werden, meint Redakteur Anton Renner.

Wenn nicht jetzt, wann dann? Dorfen hat in der Vergangenheit nicht gerade mit Zukunftsvisionen geglänzt. Schon Anfang der 80er-Jahre gab es eine Diskussion darüber, dass die Freizeit- und Sportstätten raus müssten, aus der Stadt. Der frühere Sportreferent Gisbert Becker hat sogar ein Konzept dafür erarbeitet. Aber die Worte sind verhallt, nichts ist passiert. 

Jetzt bietet sich Dorfen eine echte Jahrhundert-Chance. Kommunen können auf Jahrzehnte festgeschriebene Kredite für 0,3 Prozent und weniger aufnehmen, teilweise mit Förderprogrammen mehr oder minder fast ohne Zinsen. Zudem ist das jetzige Freizeit- und Sportareal am Volksfestplatz Bauland in allerbester Lage. Wenn außerhalb der Stadt schon Quadratmeterpreise bis zu 1000 Euro und mehr erzielt werden, dann kann man erahnen, was der Grund innerhalb der Stadt kosten wird. Diese Chance zu vertun, wäre ein Jahrhundert-Fehler.

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