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Alles im Griff: Maria Bauer, Leiterin der Finanzverwaltung.

Zwischenbericht Stadthaushalt

Eine Million Euro mehr Gewerbesteuer

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Dorfen – Die Geldquellen sprudeln: Die Steuereinnahmen der Stadt Dorfen sind höher, als erwartet. Alleine die Gewerbesteuereinnahmen sind bisher um über eine Million höher, als geplant.

Die Finanzverwaltung im Rathaus hat einen äußerst positiven Zwischenbericht zum laufenden Haushalt vorgelegt. Deren Leiterin Maria Bauer sprach im Stadtrat von einem „soliden Haushalt mit einer erfreulichen Entwicklung bei den Steuereinnahmen“. Alleine die Gewerbesteuereinnahmen sind bis zum September um 1,008 Millionen Euro höher ausgefallen, als mit 3,2 Millionen Euro für das gesamte Jahr prognostiziert. Bei der Grundsteuer sind für das laufende Jahr Einnahmen von 1,49 Millionen Euro angesetzt, bislang wurden bereits um 5000 Euro mehr eingenommen. Mit 8,7 Millionen Euro Einnahmen rechnet die Stadt bei der Einkommenssteuer. Die bisherigen Mindereinnahmen in Höhe von 4,345 Millionen Euro sind nur ein rechnerischer Wert, da Einnahmen bislang nur aus den ersten beiden Quartalen verbucht sind. Die Chefin der Finanzverwaltung ist sicher, „dass der Ansatz auf alle Fälle erreicht wird“.

Erfreulich ist auch, dass die Stadt trotz Millioneninvestitionen etwa in die Sanierung der Zentralschule oder in den Straßenbau bislang keine Kassenkredite aufnehmen musste. Zu Jahresbeginn rechnete die Finanzverwaltung noch damit, 1,8 Millionen Euro Kredit aufnehmen zu müssen. Dafür sind allerdings die liquiden Mittel deutlich gesunken. 6,156 Millionen Euro hatte die Stadt Anfang des Jahres zur Verfügung, die Summe ist auf 2,7 Millionen Euro geschrumpft.

Die Kassensituation insgesamt wird von Bauer trotz einer Verschuldung von 13 Millionen Euro als „derzeit noch günstig“ eingestuft. Der strikte Sparkurs, den die Stadt seit Jahren fährt, zeigt Wirkung. Auch in diesem Jahr werden keine gravierenden Überschreitungen der einzelnen Haushaltsbudgets erwartet. Lediglich bei der Grundschule am Mühlanger zeichnen sich überplanmäßige Ausgaben ab. Zum einen wird die Verkabelung der neuen Whiteboards teurer als geplant werden, zum anderen müssen für die neue Ganztagesklasse zusätzliche Anschaffungen wie etwa eine Spülmaschine getätigt werden. Die wohl positivste Nachricht: Der Kostenansatz für die Generalsanierung der Zentralschule wird mit knapp 18 Millionen Euro wohl eingehalten werden.

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