Hans Moritz, Redaktionsleiter des Erdinger/Dorfener Anzeiger.

Kommentar zum Bahnübergang Wasentegernbach

Eine politische Lösung muss her

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So wird das nichts mit dem Bahnübergang in Wasentegernbach und dem Ausbau der Strecke München-Mühldorf. Die Politik muss der Bahn Beine machen, kommentiert  Redaktionsleiter Hans Moritz.

Wer sich die berechtigten Sorgen der Wasentegernbacher anhört, erinnert sich zwangsläufig an Erding, das im Zuge des Ringschlusses seinen Wunsch-Tunnel bekommt. Das waren harte Verhandlungen und 35 Millionen Euro Erdinger Steuergeld. Beide Fälle sind nur begrenzt vergleichbar: Erding ist eine 39 000-Einwohner-Stadt, in dem Dorfener Ortsteil sind 300 Bürger betroffen. Das macht in der Betroffenheit schon einen Unterschied.

Dennoch haben die Wasentegernbacher die gleichen Rechte wie die Erdinger. Die müssen jetzt politisch durchgesetzt werden. Dass Landrat Martin Bayerstorfer die Bahn zu Verhandlungen auffordert, ist nach dem Veto der erste Schritt. An den gehören auch Abgeordneter Andreas Lenz sowie sein CSU-Parteifreund und Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer.

Der Bahn muss klar sein: Gegen den Landkreis als Träger der Straße passiert hier erst mal nichts. Der Bahnausbau ist so wichtig, dass ein Kompromiss drin sein muss. Der Landkreis ist per Beschluss bereit, seinen (finanziellen) Beitrag dazu zu leisten.

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