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Seltener Besuch beim Rotary Club Dorfen: Governor Peter Heider mit Dorfens Club-Präsidenten Prof. Dr. Folke Schriever und Dr. Heino Pause (RC Freising).

Rotary Club Dorfen

Engagiert im Kampf gegen die Kinderlähmung

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Der Rotary Club Dorfen engagiert sich seit langem im Kampf gegen die Kinderlähmung (Polio). Peter Heider, Governor des Rotary-Distrikts 1842, zu dem Dorfen zählt, dankte dem Club jetzt bei einem Besuch in Dorfen für die aktive Teilnahme am Programm „PolioPlus“.

Dorfen – Der Rotary Club Dorfen engagiert sich seit langem im Kampf gegen die Kinderlähmung (Polio). Peter Heider, Governor des Rotary-Distrikts 1842, zu dem Dorfen zählt, dankte dem Club jetzt bei einem Besuch in Dorfen für die aktive Teilnahme am Programm „PolioPlus“.

Für Dr. Ludwig Rudolf, Facharzt für Innere Medizin/Gastroenterologie und Chefarzt der Klinik Dorfen, ist dieser Einsatz gegen Polio ein Segen. „Bei der Kinderlähmung handelt es sich um eine schwere, in vielen Fällen zum Tode oder zu schweren bleibenden Nervenlähmungen führende Viruserkrankung, die grundsätzlich durch eine sehr schonende, nahezu nebenwirkungsfreie Impfung weltweit ausgerottet werden kann. Die Ausrottung einer gefährlichen Viruserkrankung ist bislang bereits durch die Pockenimpfung gelungen – es ist möglich, das Virus vollständig zu vernichten.“

Die Ausrottung von Polio steht kurz bevor – laut Rotary gibt es weltweit nur noch acht Polio-Fälle. Doch wenn das Virus irgendwo überlebt, kann die Krankheit wieder auftreten. Um die Zahl auf null zu bringen, muss noch die Impfung von mehr als 400 Millionen Kindern finanziert werden. Das scheint gesichert, wie Ingrid Vos von den Dorfener Rotariern überzeugt ist. „Im Juni diesen Jahres bekräftigten Rotary international und die Bill & Merinda Gates Foundation ihre langjährige Unterstützung für die Polioausrottung. Gates gab dabei das eindrucksvolle Versprechen, in den nächsten drei Jahren die Spendensumme von Rotary (Minimum 50 Millionen Dollar pro Jahr) zu verdreifachen.“

Zum jetzigen Zeitpunkt sei das Polio-Wildvirus vermutlich nur mehr in drei Ländern im Umlauf: in Nigeria, Afghanistan und Pakistan. Dort aber ließen sich die Kinder am schwierigsten erreichen – die Eltern hätten andere Sorgen.

Der Kampf gegen die Kinderlähmung wird weltweit seit 1988 geführt. Von Anfang an engagierten sich die Rotarier mit ihrer Aktion „PolioPlus“ bei der Mittelbeschaffung. Auch mit Hilfe örtlicher Rotarier konnten auch in den Entwicklungsländern Politiker für das Polio-Programm gewonnen werden.

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