Schnelle Hilfe: Wie Rettung im Wasser funktioniert, zeigten Manuel Kobeck und „Notfallopfer“ Jamila Werner. Foto: prä

DLRG Taufkirchen

Auf der Erfolgswelle

Taufkirchen – Leben retten gehört zu den wichtigsten Aufgaben von Rettungsdiensten, wie dem DLRG Ortsverband Taufkirchen. Über 200 Mitglieder hat die örtliche DLRG aktuell, berichtete der 2. Vorsitzende Manuel Kobeck der Heimatzeitung.

Die Wasserretter feierten im Waldbad zum verfrühten Abschluss der Badesaison (wir berichteten) ihr Sommerfest mit zahlreichen Gaudi- und Schwimmwettbewerben sowie Grillen.

Vorgeführt wurden auch vier Rettungen im über drei Meter tiefen Sprungbecken. Dabei zeigten DLRG-Rettungsschwimmer verschiedene Rettungsmethoden vom Ertrinken bedrohter Personen mit unterschiedlichen Einsatzmitteln. Das „dramatische“ Geschehen wurde gleichzeitig vom Beckenrand aus für die vielen interessierten Badegäste erklärt.

Die DLRG Ortsgruppe leistet seit der Eröffnung des Waldbads 1968 aktiven Rettungswachdienst zur Unterstützung und Entlastung des Bademeisters. Aber nicht nur am Beckenrand wird im Notfall gerettet, sondern die DLRG rückt auch regional und überregional bei Notfällen und Katastrophen aus. Heuer waren Taufkirchener Wasserretter auch in Passau beim großen Juni Donau-Hochwasser dabei. Die Ortgruppe verfügt über drei Hochwasserbote und zwei Einsatzfahrzeuge.

Die DLRG Wachmannschaft ist neben dem Waldbad auch am Lainer See vor Ort, bietet aber ein noch größeres Spektrum. Zu den Angeboten gehören Anfängerschwimmkurse bis zu Rettungsschwimmkursen, Erste Hilfe Ausbildung bis hin zum Wasserrettungsdienst und Katastrophenschutz. „Unsere Hauptaufgabe ist natürlich das Rettungsschwimmen“, sagte Kobeck. Auch seien wieder mehrere Rettungsschwimmer ausgebildet worden.

Hermann Weingartner

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