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Rosen zum Dank: Bürgermeister Heinz Grundner überreichte den Kita-Leiterinnen (v. l.) Evi Vielhuber, Schwester Irmengard,  Sabine Schwarzenbeck, Schwester Franziska, Michaela Löffl, Stephanie Eichner, Heidi Stelzer, Birgit Thran-Dellinger, Martine Driessen, Barbara Gantner, Karolina Damerau, Dorit Walter, Theresia Englmeier und Olga Gawron Blumen zum Dank für ihre Arbeit. 

Tag der Kinderbetreuung

Den Erzieherinnen einfach mal Danke gesagt

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Sie sind Spielpartner, Lernbegleiter, Tröster und Vorbilder. Erzieherinnen und Erzieher sind echte Multitalente. Die Stadt Dorfen hat zum gestrigen Tag der Kinderbetreuung den Betreuungsfachkräften ihre Wertschätzung ausgedrückt – und mit Blumen Danke gesagt.

Dorfen – Fast 20 Prozent der 15 000 Einwohner Dorfens sind Kinder und Jugendliche. Für die Stadt sei das eine „riesengroße Herausforderung, auch den Kleinen und Kleinsten einen guten Start ins Leben zu gewähren“, sagte Bürgermeister Heinz Grundner am Montag bei einer zentralen Veranstaltung im Kinder- und Jugendhaus. Dazu biete die Stadt mit demnächst neun Kindertagesstätten und Kinderkrippen sowie dem Kinder- und Jugendhaus „qualifizierte Einrichtungen“ an. Hinzu kommen der vom Roten Kreuz betriebene Schulkindergarten und der unter Trägerschaft des Seraphischen Liebeswerks Altötting betriebene Kinderhort im Kloster Moosen.

In den Dorfener Kitas werde eine „hochwertige und qualifizierte und nicht zuletzt auch engagierte“ Arbeit geleistet, so Grundner: „Wir dürfen stolz darauf sein, dass wir von der pädagogischen Seite her jede Ausrichtung haben. Diese reicht von integrativen und inklusiven Modellen bis hin zum Naturkindergarten.“

Doch die Einrichtungen würden nur den Rahmen bilden. „Das Bild selber prägen natürlich die Kinder und die Erzieherinnen und Erzieher sowie Kindergärtnerinnen. Sie füllen dieses Bild aus und hauchen den Häusern Leben ein. Sie sorgen dafür, dass unsere Kinder und Jugendlichen gut betreut und gefördert werden, sodass der Start ins Leben in Dorfen ein guter Start sein kann“, konstatierte der Stadtchef. In Dorfen „können wir unseren Kinder das bieten, was sie brauchen. Jedem wird unabhängig von der sozialen Herkunft, und unabhängig davon, welche Möglichkeiten von zuhause aus gegeben werden, die gleiche Startmöglichkeit gegeben, sich zu entwickeln.“

Mit jeweils einer Rose bedankte sich Grundner stellvertretend bei den Leiterinnen der Kindereinrichtungen für die geleistete Arbeit. In den nächsten Tagen will er jede Einrichtung besuchen, und auch den Erzieherinnen vor Ort mit Blumen Danke sagen. Sie alle würden dazu beitragen, dass Dorfen eine „familienfreundliche Stadt“ sei.

Dorfen, die junge Stadt

Die Kinderbetreuung in Dorfen ist sehr vielschichtig. Das Angebot reicht von Krippenplätzen für Kinder ab acht Monaten über Kindergartenplätze für Mädchen und Buben von drei bis sieben Jahren bis zu Hortplätzen für Sieben- bis Zwölfjährige. Die städtischen Einrichtungen befinden sich im Zentrum der Stadt, aber auch im Außenbereich in den Ortschaften Eibach, Grüntegernbach, Oberdorfen und Schwindkirchen. Vier Kindergärten bieten eine Integrationsgruppe mit jeweils zwei bis fünf Plätzen für Kinder mit besonderem Förderbedarf an. Drei Einrichtungen verfügen auch über eine Kinderkrippe. Unter der Trägerschaft des Bayerischen Roten Kreuzes gibt es zudem einen Schulkindergarten in Dorfen. Dieses Angebot richtet sich primär an Mädchen und Buben, die das schulpflichtige Alter erreicht haben, jedoch aufgrund ihrer Defizite in der Entwicklung vom Schulbesuch ein Jahr zurückgestellt wurden und speziellen Förderungsbedarf haben. Die Stadt beschäftigt über 120 Erzieherinnen und Erzieher.

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