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„Erzieherische Maßnahmen“ im Jugendzentrum

Bürgermeister Heinz Grundner (CSU) hat den Stadtrat über „erzieherische Maßnahmen“ im Jugendzentrum (JZ) Dorfen informiert.

Dorfen –Anfang Januar habe es dazu ein Koordinationsgespräch mit dem im Oktober 2017 neu gewählten JZ-Vorstand gegeben, sagte Grundner.

Mit dabei gewesen seien neben Stadt- auch Polizei- und Jugendamtsvertreter sowie Jugendreferentin Michaela Meister (SPD) und Martine Driessen (städtische Jugendpflegerin). Zwischen der Stadt und dem Verein Jugendzentrum gibt es eine Nutzungsvereinbarung für das Jugendheim an der Jahnstraße. In dem städtischen Gebäude betreiben die Jugendlichen eines der letzten selbstverwalteten Jugendzentren im Land. In den letzten Jahren sei es „im Großen und Ganzen“ ganz gut gelaufen mit dem JZ. Als Gesprächsgrund nannte Grundner jüngste und Vorkommnisse im vergangenen Jahr.

Klar sei, dass es bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die das JZ besuchten, „immer wieder mal Reibungspunkte gibt“. 2017, aber auch erst kürzlich wieder, habe es bei der Polizei Anzeigen wegen Ruhestörungen und Missachtung der Sperrzeiten gegeben. Auch die Sauberkeit in und um das JZ sei zu bemängeln gewesen.

Als Folge seien „Sanktionen“ gegen das JZ ausgesprochen worden, sagte Grundner. Im JZ gelten demnach „dramatisch reduzierte Öffnungszeiten“ und ein „absolutes Alkoholverbot“. Der Stadtchef sagte, er wünsche sich ein positives Miteinander und hoffe, dass die Jugendlichen heuer „eine größere Kooperationsbereitschaft“ zeigten wie bisher und die Vorgaben in den Nutzungsvereinbarungen auch einhalten würden.

Der Stadtrat nahm den JZ-Rüffel ohne weiteren Diskussionsbedarf zur Kenntnis. Jugendreferentin Meister sagte dazu, sie habe den Eindruck, dass man „auf einem guten Weg“ sei.  prä

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