141. Dorfener Volksfest

Familiär, feucht-fröhlich, friedlich

Keinen Zwischenfall meldete die Polizei während des gesamten 141. Dorfener Volksfestes. Zehn Tage wurde gemütlich, auch ausgelassen, feucht-fröhlich und vor allem friedlich gefeiert.

Dorfen– Die zehn Tage Dorfener Volksfest sind am Sonntag zu Ende gegangen. Die Stadt als Veranstalter, die Festwirte und die Polizei haben eine positive Wiesn-Bilanz gezogen und sind „voll zufrieden“ mit dem Verlauf.

Das letzte Volksfestwochenende lockte noch einmal richtig viele Besucher zum Festplatz. Die Festhalle samt großem Biergarten waren voll und auch insgesamt während der zehn Tage Volksfest immer sehr gut besucht. Die Dorfener hatten offenbar Lust zum friedlichen Feiern und Genießen.

„Zehn Tage Feierstimmung gehen zu Ende“, bedauerte Bürgermeister Heinz Grundner bei seiner Abschiedsrede am letzten Volksfest-Sonntag. Der Stadtchef gratulierte nach der Wiesnmadl-Wahl (siehe Bericht oben) der Landersdorferin Lena Attensberger herzlich zum Sieg und zog am Abend vor dem Zapfenstreich noch auf der Bühne seine Bilanz. Die Dorfener hätten gezeigt, dass sie „richtig feiern können“. Und es sei Zeit, Danke zu sagen. Die ProstMahlzeit GbR habe in ihrem 13. Jahr als Festwirte-Team „für hervorragende Gastronomie gesorgt“. Nicht wegzudenken seien Arbeit und Leistungen der Volksfestreferentin Anita Feckl und ihrem Team vom Ordnungsamt der Stadt. Sie organisieren und managen im Hintergrund, ohne sie „wäre eine Wiesn nicht möglich“. Gelobt wurde auch das Festbier der örtlichen Brauereien Bachmayer und Bräu z’Loh.

„Auch draußen bei den Buden und Schaustellern ist es gut gelaufen“, sagte Grundner. Und Wiesnmadl Christina Stadler habe „Stadt und Volksfest bestens repräsentiert“. Jetzt würden in Dorfen die Tage runtergezählt bis zum 10. August 2018, wenn es dann wieder heißt: „Ozapft is!“

Seit 17 Jahren macht Feckl für die Stadtverwaltung das Volksfestreferat. Sie schwärmte heuer: „Super schee, das Allerschönste seit i des mach.“ Von den Festwirten der ProstMahlzeit GbR schwärmte Peter Klotz kurz und knapp: „Super Volksfest, alles hat wunderbar gepasst. Wir sind wirklich sehr zufrieden“. Zum bewährten Festwirt-Team gehören auch noch Ernst Hennel, Robert Eicher und Ilse Klotz.

Laut Dorfens Polizei war es „eine sehr friedliche, störungsfreie, ruhige und schöne Wiesn“, sagte Hans Rumpfinger, stellvertretender Dienststellenleiter, auf Nachfrage der Heimatzeitung. Bis auf einen „kleinen Zwischenfall bei einer Personalfeststellung“ habe die Polizei keine Einsätze und auch keine Alkoholfahrten im Zusammenhang mit dem Volksfest gehabt.

Ihren letzten Auftritt hatte das Wiesnmadl Christina Stadler noch mal genossen. Sie schwärmte beim Heimatzeitungsreporter: „Super schee war’s. Schad’, dass vorbei is. Ich hab’ so viele nette Leute kennengelernt. Die Stimmung war immer guad und a s’Bier war wieda guad.“

Als Fazit bleibt auch, dass die Festhalle bei heftigem Unwetter mit Sturmböen wie am Freitagabend sicher ist. Nur die spärliche Notbeleuchtung muss nachgebessert werden. Klagen von Besuchern gab es, dass es manchmal mit dem Essen lang gedauert habe und die Tische und Bänke sei nah beieinander gestanden seien. Die Veranstalter haben jetzt ein Jahr Zeit, daran zu arbeiten.

Hermann Weingartner

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