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Als keltische Marktfrauen begeisterteten die Damen der Deife-Tanzgruppe.

Deifeball

Faschingsvereine auf Friedenskurs

Der Fasching ist in der Hemadlenznstadt Dorfen voll im Gange: Am Samstagabend ging’s im Eiskeller des Szenelokals E3 heiß her.

Dorfen – Beim Faschingsball der Dorfener Faschings Deife hieß es: „In der Antike ist die Hölle los“. Die Gäste hatten sich entsprechend verkleidet. Dank vieler fleißiger und kreativer Deife-Hände war der Eiskeller zu einer wahren griechisch-römischen Stätte verwandelt worden. Göttervater Zeus wandelte zwischen den anderen Göttern umher, römische Feldherren trafen auf Gallier, unter ihnen Oberdeife Walter Steinweber als Obelix.

Kulinarischen Beistand leistete Costa Kostaras. Der waschechte Grieche in antiker Robe ist heuer der „Eröffnungsdeife“ (wir berichteten) des Faschingsvereins und praktischerweise Wirt der örtlichen „Taverna Sirtaki“.

Gleich zwei närrische Trios traten auf: die drei Deife (Jürgen Häusler, Rudi Nagl, Günter Janocha) und die „damischen Ritter“ der Karnevalsgesellschaft Dorfen (KG) samt KG-Präsidenten Anja Greimel und Gefolge. Da bahnt sich wohl nach Jahren eine närrische Gaudi-Allianz an, wie aus den Gstanzln des Deife-Trios zu hören war: „I moan, mia ham de KG gnua g’lobt. I seh scho, wia da Häusler tobt. Jetzt mach ma’s dem hoid a no recht. Mia Deifen san a ned schlecht. I glab, es is schee langsam Zeit für mehra Gemeinsamkeit“.

Ein weiterer Höhepunkt war der fetzige Auftritt der Deife-Garde. Die Ü 40-Damen zeigten in feschen Faschingskostümen erst einen zackigen Gardemarsch und stürmten später als keltische Marktfrauen das Parkett. Das Show-Spektakel begeistere das bunt maskierte Publikum, sodass die Marktfrauenschar gerne eine tänzerische Zugabe gab. Um Mitternacht wurden die schönsten Maskeraden prämiert.  wei

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