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„Finale dahoam“ haben die Festwirte als Motto für dieses Jahr ausgegeben. Die Dorfener kommen in Scharen.

Volksfest-Wochenende

Feiern mit Durst, Hitze und Regen

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Was für ein erstes Volksfestwochenende: Erst war es heißt, dann war es nass. Das Finale dahoam ist gut angelaufen.

Dorfen – Heißer Volksfestauftakt in Dorfen: Viele hätten sich gewünscht, dass die Eishalle ihren Namen gerecht wird. Doch anstatt angenehmer Kühle herrschte am Freitagabend brütende Hitze in der Festhalle. Entsprechend floß nicht nur das Bier in Strömen, sondern auch der Schweiß.

Bei Außentemperaturen über 30 Grad verwandelte sich die Festhalle in eine öffentliche Sauna. Kaum ein Besucher, der nicht mit Schweißperlen zu kämpfen hatte. Kein Wunder, dass die Besucher längst alle eine frische Maß auf dem Tisch stehen hatten, noch bevor Bürgermeister Heinz Grundner offiziell anzapfte. Doch trotz der Schwüle war nicht nur der Biergarten voll, sondern auch die Festhalle. Mehr als 2000 Besucher feierten bereits am ersten Tag das „Finale dahoam“ der ProstMahlzeit-Festwirte, die heuer zum letzten Mal bewirten.

Prächtige Rösser sowie schneidige Buam und Deandl waren beim Wiesneinzug mit dabei.

Am Samstag zum Wiesneinzug hätten sich die Teilnehmer dann das Wetter vom Vortrag gewünscht. Doch statt im strahlenden Sonnenschein mussten Festwirte, Bedienungen, Honoratioren und Vereinsvertreter bei bedecktem Himmel und Nieselregen von der Innenstadt zum Volksfest ziehen. Zuvor hatten hunderte Besucher und Vereinsvertreter die Gelegenheit wahrgenommen, und sich am Unteren Markt Freibier von der Brauerei Bachmayer, vom Bräu z‘Loh, vom Kellerbräu und vom Erdinger Weißbräu schmecken lassen – da schreckte nicht einmal Regen ab. Die Stadtkapelle Dorfen und der Isentaler-Schalmeien-Express spielten abwechselnd mal zünftig, mal flott auf. In das Spektakel mischten sich auch Landrat Martin Bayerstorfer, Bürgermeister Heinz Grundner sowie zahlreiche Stadträte. 

Gut beschirmt: Wiesnmadl Anna-Luisa (l.) mit Vorgängerinnen Christina, Christine, Stefanie, Eva-Marie und Julia.

Pünktlich mit dem Fünf-Uhr-Glockenschlag der Marktkirche startete der Wiesneinzug mit über 900 Teilnehmern in Richtung Volksfestplatz – das ist absoluter Rekord. Darunter waren viele Vereinsabordnungen. Alle großen und namhaften Dorfener Vereine stellten ordentliche Delegationen. Angeführt wurde der Zug von der Stadtkapelle, weiter hinten sorgte der Isentaler Schalmeien-Express für zackigen Marschrhythmus. Unter den schönen Pferdegespannen stach wieder der prächtige Vierspänner vom Bräu z’Loh ins Auge. Für die Zugteilnehmer gab es am Ziel in der Festhalle zur Belohnung ein Freigetränk. Am Abend sorgten die Lokalmatadore d’Moosner für Partystimmung in der Halle, was vor allem beim jungen Publikum bestens ankam.

Lesen Sie auch: Schrecklicher Unfall bei Pferderennen

Der gestrige Sonntag startetete dann mit einem spektakulären Pferderennen auf der Lanzinger-Wiese neben dem Festplatz, den allerdings ein Unfall überschattete (siehe eigener Bericht). Der Tag stand unter dem Motto Tag der Tracht & des Ehrenamtes. Den Nachmittag über zeigten zahlreiche Trachtler der Vereine d’Stoarösler Dorfen und Almrausch Wasentegernbach ihr Können. Ob beim Bayerisches Schnalzertreffen, bei Schuhplattler- und Volkstanzdarbietungen oder beim Volkstanz für alle, es zeigte sich erneut, die Tradition feiert fröhliche Urständ‘.

Am Abend bewirtete die Stadt Dorfen dann hunderte ehrenamtlich tätige Dorfener mit Bier und Brotzeit und dankte so für deren Einsatz. Zu dem gemütlichen Treffen sorgte die Stadtkapelle Dorfen mit urbayerischer Blasmusik für den richtigen musikalischen Schwung.

Die ProstMahlzeit-Festwirte sind mit dem ersten Finale-dahoam-Wochenende sehr zufrieden: „Einfach nur super!“, kommentierte gestern Robert Eicher. „Eine absolute Schau.“

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