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Ein Original: Pfarrer Rainer Maria Schießler überzeugte die Zuhörer mit Wortwitz und Glauben.

Algasinger Klosternacht

Fernsehpfarrer Schießler begeistert mit Mundart-Predigt

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„Die Sache Jesu braucht Begeisterte“ – und die kamen zur Algasinger Klosternacht zuhauf. 500 Besucher waren beim Gottesdienst im Freien mit dem bekannten Fernsehpfarrer Rainer Maria Schießler.

Algasing – Der Geistliche, ein echter Münchner und zugleich Träger der Bairischen Sprachwurzel, schlug laut Mitteilung von Kirsten Oberhoff von den Barmherzigen Brüdern den Bogen von seinen Kindheitserinnerungen im Bayerischen Wald bis hin zum Evangelium. Dem Gleichnis vom Säman entsprechend sollten sich die Gläubigen aufmachen, „um ein guter Humus für Gottes Wort zu werden“, damit die Saat Jesu, seine Liebe, in uns keime, sagte der Geistliche. Passend auch: Mit Liedern wie „Die Sache Jesu braucht Begeisterte“, begleiteten die jungen Musiker der Buchbacher Jugendgruppe Jumik, unter der Leitung von Josef Marsmann, den frischen „Feldgottesdienst“.

Die im Münchner Dialekt gehaltene Predigt kam so gut an, dass der „dialektale Menschenfischer“, wie Pfarrer Schießler einmal genannt wurde, noch über eine Stunde lang im großen Festsaal über seine Arbeit in der Münchner Pfarrei St. Maximilian sprach und auch eine Passage aus seinem Buch „Himmel, Herrgott, Sakrament. Auftreten statt austreten“ vorlas. Am Ende erhielt der Autogramme schreibende Priester von Geschäftsführer Günter Ducke und Prior Frater Bernhard Binder einen riesigen Präsentkorb mit Algasinger Köstlichkeiten.

In der schön geschmückten Klosterkirche hatte auch eine meditative Stunde der Stille mit der Aussetzung des Allerheiligsten stattgefunden. Wunderbar mit Gitarre und Geige musikalisch untermalt vom Kreis „Jugend 2000“ um Rudi Koller. Während der Klosternacht wurden auch Spenden für ein Obdachlosenzentrum in Quito, Ecuador, gesammelt. 

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